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Längst ist auch Damaskus nicht mehr sicher vor Bomben. Der Krieg traf die syrische Hauptstadt erst vor fünf Tagen mitten im Zentrum. Nun soll eine Waffenruhe das ändern.

KEYSTONE/EPA/YOUSSEF BADAWI

(sda-ats)

Die USA und Russland haben eine Waffenruhe für den Südwesten Syriens vereinbart. Diese solle ab Sonntag gelten, sagten US-Aussenminister Rex Tillerson und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow am Freitag am Rande des G20-Gipfels in Hamburg.

Die Vereinbarung sei in der jordanischen Hauptstadt Amman getroffen worden, hiess es. In Hamburg hatten sich zuvor am Rande des G20-Gipfels erstmals US-Präsident Donald Trump und der russische Staatschef Wladimir Putin getroffen. Die Begegnung dauerte mehr als zwei Stunden. "Die Chemie zwischen den beiden stimmte", sagte US-Aussenminister Tillerson anschliessend.

Lawrow führte aus, Experten aus Russland, den USA und Jordanien hätten sich auf ein Memorandum über eine Deeskalationszone geeinigt. Sie betreffe die Provinzen Daraa, Kuneitra und Suwaida. Die Feuerpause gelte ab Sonntagmittag Ortszeit.

Kurz vor dem Beginn einer weiteren Runde von Syrien-Friedensgesprächen im kasachischen Astana am Dienstag hatte die syrische Armee von Machthaber Baschar al-Assad einseitig eine mehrtägige Waffenruhe für die Provinzen Daraa, Kuneitra und Suwaida ausgerufen. Sie galt bis Donnerstagnacht.

In dem seit mehr als sechs Jahren andauernden Bürgerkrieg in Syrien wurden bereits bis zu 400'000 Menschen getötet und Millionen weitere - rund die Hälfte der syrischen Bevölkerung - in die Flucht getrieben. Grosse Teile des Landes liegen in Trümmern. Russland ist mit Assad verbündet, die USA unterstützen die gemässigten Rebellen.

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SDA-ATS