Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Kabul - Bei der "Operation Enduring Freedom" gegen den Terrorismus und beim Einsatz der Internationalen Afghanistan-Schutztruppe ISAF sind bisher nach Zählung eines unabhängigen Internetdienstes 1000 US-Soldaten ums Leben gekommen.
Rund 90 Prozent davon starben in Afghanistan, wie aus der Statistik von icasualties.org hervorgeht. Amerikanische Soldaten kamen im Rahmen der Anti-Terror-Operation "Enduring Freedom" auch in Ländern wie Kuwait, Somalia und Kenia oder etwa im Golf von Aden ums Leben. Icasualties.org verzeichnet Opfer von Kampfhandlungen und Anschlägen ebenso wie von Unfällen.
Mit 1000 Opfern stellen die Amerikaner den weitaus grössten Anteil der laut icasualties.org insgesamt 1657 getöteten ausländischen Soldaten, die bei den Einsätzen in Folge der Terroranschläge vom 11. September 2001 ihr Leben verloren haben.
Seit Jahresbeginn starben demnach bereits 52 US-Soldaten in Afghanistan. Im vergangenen Jahr kamen in Afghanistan 309 US-Soldaten in Afghanistan ums Leben, mehr als in jedem anderen Jahr seit Beginn des Einsatzes. 266 dieser 309 Soldaten wurden bei Anschlägen und Gefechten getötet, die anderen vor allem bei Unfällen wie etwa Helikopterabstürzen.
Pentagon-Chef Robert Gates teilte während einer Pressekonferenz mit, die vor zehn Tagen zusammen mit anderen NATO- sowie afghanischen Soldaten gestartete Grossoffensive "Muschtarak" (Gemeinsam) komme aufgrund des Widerstands der Taliban langsamer voran als vorgesehen. Grund dafür seien vor allem die von den Aufständischen an den Strassenrändern versteckten Sprengsätze.
Unterdessen ging die Gewalt in Afghanistan weiter. Bei einem Anschlag im Süden kamen mindestens sieben Zivilisten ums Leben. Nach Behördenangaben wurden 14 Menschen verletzt, als in Laschkar Gah ein an einem Fahrrad befestigter Sprengsatz explodierte.
Bei einer weiteren Bombenexplosion im Süden wurden fünf rumänische NATO-Soldaten verletzt. Die Soldaten waren in der Provinz Sabul auf Patrouillenfahrt, wie örtliche Behörden und die NATO mitteilten.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS