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Vaduz kann weiter auf den Ligaerhalt hoffen. Die Liechtensteiner gewinnen in Lausanne 3:1 und verkürzen den Rückstand auf Platz 9 auf vier Punkte.

Vaduz setzte mit seinem Auftritt in Lausanne die Reihe guter Leistungen in Auswärtsspielen fort. In Bern gegen die Young Boys (1:2 nach 1:0) und in Basel (2:2 nach 2:1) verloren die Liechtensteiner fünf Punkte allein in der Nachspielzeit.

In Lausanne bekamen die Vaduzer schon sehr früh etwas von dem vielen Pech in Form von Glück zurück. Sie führten nach rund einer Viertelstunde 2:0, ohne sich selber eine Chance erarbeitet zu haben. Der gelernte Verteidiger Sébastien Kololli, von Trainer Fabio Celestini zu einer guten Offensivkraft umfunktioniert, spielte in der eigenen Platzhälfte einen katastrophalen Fehlpass auf Stjepan Kukuruzovic. Der frühere FCZ-Spieler lief ungehindert gegen den Strafraum und bezwang Lausannes Torhüter Thomas Castella mit einem hohen, platzierten Schuss aus etwa 20 Metern.

Nur sechs Minuten später schlug wieder Kukuruzovic von der Seite eine hohe Freistossflanke. Castella liess sich offensichtlich irritieren. Der im Grunde harmlose Ball setzte auf, prallte an den Pfosten, an Goalie Castellas Hinterkopf und ins Tor.

Die Gäste verdienten sich die beiden nicht herausgespielten Tore deshalb, weil die durch ungewöhnlich viele wichtige Absenzen geschwächten Lausanne noch schlechter waren und gegen die Mannschaft mit der schwächsten Abwehr der Super League lange Zeit keinen nennenswerten Angriff zustande brachte. Das Anschlusstor von Gabriel Torres nach 39 Minuten war nur ein Strohfeuer. Von dort an bis zum Schluss kamen die Waadtländer zu ein paar bestenfalls halbbatzigen Möglichkeiten.

Der lethargische Auftritt der Lausanner war schwer verständlich. In einem Match, in dem sie sich so gut wie aller Abstiegssorgen hätten entledigen können, zeigten sie über 90 Minuten kein Feuer und keinen Siegeswillen. Dabei hätte die Mannschaft von Fabio Celestini nur schon durch die eigene miserable Heimbilanz gewarnt sein müssen. Seit dem 4:1-Sieg Anfang Oktober gegen Lugano brachten es die Waadtländer in neun Spielen auf der Pontaise auf drei Pünktchen, alle mit Unentschieden errungen.

Lausanne - Vaduz 1:3 (1:2)

3860 Zuschauer. - SR Hänni. - Tore: 10. Kukuruzovic 0:1. 16. Castella (Eigentor) 0:2. 39. Torres (Ben Khalifa) 1:2. 89. Göppel 1:3.

Lausanne: Castella; Diniz, Monteiro, Manière (70. Pak), Taiwo (60. Mendez); Tejeda (76. Margairaz); Lotomba, Campo, Kololli, Ben Khalifa; Torres.

Vaduz: Siegrist; Borgmann, Konrad, Grippo (48. Bühler), Göppel; Muntwiler; Brunner (76. Zarate), Stanko, Hasler, Kukuruzovic (92. Turkes); Avdijaj.

Bemerkungen: Lausanne ohne Maccoppi, Pasche (beide gesperrt), Margiotta, Frascatore, Gétaz, Araz, Custodio, Blanco (alle verletzt) und Esnajder (nicht im Aufgebot). Vaduz ohne Costanzo, Janjatovic, Pfründer, Strohmaier, Kaufmann (alle verletzt), Cecchini und Felfel (beide nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 54. Tejeda (Foul), 55. Brunner (Schwalbe), 91. Muntwiler (Foul).

Die Spiele vom Sonntag. 13.45 Uhr: St. Gallen - Young Boys, Thun - Sion. - 16.00 Uhr: Grasshoppers - Lugano.

Rangliste: 1. Basel 30/77 (78:24). 2. Young Boys 29/53 (61:41). 3. Sion 29/45 (51:45). 4. Luzern 30/43 (54:53). 5. Lugano 29/40 (42:52). 6. Grasshoppers 29/33 (38:46). 7. St. Gallen 29/31 (32:46). 8. Thun 29/30 (44:56). 9. Lausanne-Sport 30/30 (46:56). 10. Vaduz 30/26 (38:65).

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SDA-ATS