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Schafft der in die Challenge League abgestiegene FC Vaduz den sofortigen Wiederaufstieg, wie er letzte Saison dem FC Zürich gelungen ist? Oder erklimmt Neuchâtel Xamax die nächsthöhere Sprosse?

Fünf Spiele, verteilt auf vier Tage, sind das neue Standardprogramm an den verlängerten Wochenenden der Challenge League. Den Anfang macht am Freitagabend das Spiel zwischen Neuchâtel Xamax und Aarau. Nach den Traditionen ist es ein Schlagermatch.

Mit jeder Saison, die ins Land zieht, können sich die Xamaxiens mehr von dem wirtschaftlichen Desaster entfernen, in dem sie der tschetschenische "Investor" Bulat Tschagajew Anfang 2012 zurückgelassen hat. Die sportlichen Perspektiven für den Meister der Jahre 1987 und 1988 sind mittlerweile wieder recht gut. Letzte Saison verunmöglichte ihm nur der deutlich stärkere FC Zürich den Aufstieg.

Stilsicheres Xamax

Trotz einiger leistungsmässiger Schwankungen konnte man feststellen, dass die Mannschaft unter dem seit fast zwei Jahren tätigen Trainer Michel Decastel an Stilsicherheit gewonnen hat. Ein paar Zuzüge lassen eine weitere Steigerung und damit den Aufstieg möglich erscheinen. Der junge Linus Obexer schien bei den Young Boys eine Weile kurz davor zu sein, als linker Verteidiger eine Stammkraft zu werden, bevor er sich von den routinierteren Jan Lecjaks und Loris Benito verdrängen liess. In jedem Fall bringt der von YB ausgeliehene Urberner Super-League-Format mit - wie der französische Offensivspieler Geoffrey Tréand, der nach einer fünfjährigen Schweizer Rundreise von Sitten über Genf (Servette), St. Gallen und Aarau nach Neuenburg zurückkehrt.

Ebenso wie am Ende der letzten Saison mit dem Abstieg könnte sich für den FC Vaduz auch in der beginnenden Saison die letzten März ohne Not vorgenommene Trennung von Trainer Giorgio Contini rächen. Nachfolger Roland Vrabec muss noch beweisen, dass er aus einem für die Ansprüche in der Super League zu bescheidenen Ensemble ähnlich viel herausholen kann, wie es Contini während fast fünf Jahren tat.

In der Challenge League könnte die Rechnung eher aufgehen, aber auch hier gibt es eine Reihe unbequemer Gegner. In den Transfers sind die Vaduzer wieder nach ihrem gängigen Rezept vorgegangen: Man schaut, wer einen gewissen Namen hat und in seinem Klub - bisweilen auch aus Altersgründen - nicht mehr reüssiert. So spielen Tomislav Puljic und Milan Gajic, die bei Luzern respektive YB nicht mehr erwünscht waren, neu im Liechtensteinischen. Ebenso der Italoberner Enrico Schirinzi, der von Thun keinen neuen Vertrag mehr bekam.

Servette ohne Topskorer

Servette hat gleichsam in letzter Minute den jungen Kameruner Jean-Pierre Nsamé, den Challenge-League-Topskorer der letzten Saison, an die Young Boys verloren. Dem spielerischen Verlust steht eine Transfersumme von schätzungsweise einer Million Franken gegenüber. Da die Sache nun geregelt ist, könnte in der Genfer Mannschaft wieder Ruhe einkehren. Trotz des Abgangs von Nsamé könnten die Servettiens in dieser Saison eine gute Rolle spielen. Steven Lang, Sally Sarr und Sébastien Wüthrich sind valable Verpflichtungen.

Man darf noch auf viel Weiteres gespannt sein. Nimmt der FC Schaffhausen seinen faszinierenden, von Trainer Murat Yakin mitgebrachten Schwung in die neue Meisterschaft mit? Wie schlägt sich der FC Winterthur, der mit seiner Tradition und mit der Grösse seiner Stadt einen Stammplatz in der Super League haben müsste? Wie gestaltet der FC Rapperswil-Jona das Debüt in der Challenge League? Die bekanntesten Namen im Kader des Neulings sind Kim Jaggy, Michele Polverino, Jonas Elmer - und der von Trainer Urs Meier.

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SDA-ATS