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Bern - Die Berner Regionalbank Valiant hat wegen des Margendrucks und höherer Absicherungskosten im Zinsgeschäft im ersten Halbjahr 2010 einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Das Institut verdiente 70 Mio. Franken. Das sind 5,5 Prozent weniger als im Vorjahressemester.
Der Erfolg im Zinsgeschäft nahm gegenüber dem starken Vorjahreswert um 2,5 Prozent ab, wie die Bank am Freitag mitteilte. Der Rückgang sei vor allem auf die höheren Kosten für die Absicherung gegen steigende Zinsen zurückzuführen, sagte Finanzchef Rolf Beyeler am Freitag vor den Medien in Zürich.
Dagegen konnte die Bank den Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 5,2 Prozent auf 35,1 Mio. Fr. steigern. Auch im Handelsgeschäft verdiente das Geldhaus mit 7,1 Mio. Fr. um 8,8 Prozent mehr als im Vorjahressemester.
Auf der anderen Seite stiegen die Kosten wegen der starken Expansion im vergangenen Jahr und der Einführung einer neuen IT-Plattform um 3,7 Prozent. Die Gruppe hatte sich 2009 eine Reihe von Regionalbanken einverleibt und neue Geschäftsstellen eröffnet.
Trotz der tiefen Zinsen habe der Zustrom neuer Kundengelder angehalten, sagte Verwaltungsratspräsident Kurt Streit. Von Januar bis Ende Juni wurden der Bank per saldo neue Gelder in Höhe von 733 Mio. Fr. anvertraut. Die Kundenvermögen in den Depots stiegen seit Jahresbeginn um 1 Prozent auf 15,73 Mrd. Franken.
Die Hypothekarforderungen wuchsen um 2,8 Prozent auf 18,26 Mrd. Franken. Trotz des Konkurrenzkampfs namentlich bei den Hypotheken sei die Valiant ihrer Geschäftspolitik treu geblieben. Das zeige sich in den tiefen Wertberichtigungen von einer halben Mio. Fr. nach 3 Mio. Fr. vor einem Jahr. "Unsere restriktive Risikopolitik bewährt sich auch in Zeiten sinkender Zinsen", sagte Beyeler.
Weiteres Wachstum
An der Wachstumsstrategie halte Valiant fest. Bereits vereinbart sei die Übernahme zweier Geschäftsstellen der Banque de Dépôts et de Gestion in Neuenburg und Yverdon, die Ende Jahr integriert werden sollen.

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SDA-ATS