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Der peruanische Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa hat sich im Streit mit der argentinischen Regierung versöhnlich geäussert.

Bei einer mit Spannung erwarteten Rede auf der Internationalen Buchmesse in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires dankte er Präsidentin Cristina Kirchner, dass sie alle Versuche unterbunden habe, seinen Auftritt auf dem wichtigsten Treffen des argentinischen Literaturbetriebes zu verhindern.

Eine Gruppe regierungsnaher Intellektueller hatte gefordert, Vargas Llosa wegen seiner beissenden Kritik an Kirchner auszuladen. Der 75-Jährige hatte für Aufsehen gesorgt, als er die Präsidentin als eine "komplette Katastrophe" bezeichnete. Kirchner sprach sich jedoch für die Meinungsfreiheit und für den Auftritt von Vargas Llosa aus.

Bei seiner Rede auf der Buchmesse lobte der Nobelpreisträger diese Haltung ausdrücklich, fügte jedoch hinzu: "Hoffentlich wird diese Haltung auch auf Ihre Parteigänger abfärben und Ihre weitere Politik leiten." Ansonsten hielt sich der streitbare Vargas Llosa in seinem Vortrag mit dem Titel "Die Freiheit und die Bücher" auffällig zurück.

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SDA-ATS