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Varoufakis gründet Anfang Februar in Berlin neue Bewegung

Der frühere griechische Finanzminister Gianis Varoufakis will nach einem Zeitungsbericht Anfang Februar in Berlin eine linke paneuropäische Bewegung gründen. Das Projekt soll "Democracy in Europe Movement 2025" heissen ("DiEM 25").

Das berichtet die - nach eigenem Verständnis sozialistische - Tageszeitung "Neues Deutschland" in ihrer Ausgabe vom kommenden Montag. In der Berliner "Volksbühne" wolle Varoufakis 9. Februar mit Mitstreitern Ideen vorstellen, "wie man Europa demokratisieren und dessen schleichende Fragmentierung stoppen kann".

Varoufakis hatte sich als Finanzminister gegen harte Sparauflagen der Retter-Institutionen für das hochverschuldete Griechenland hartnäckig gewehrt. Im Juli 2015 trat er zurück. Seitdem sucht der selbstbewusste Mann, der von einigen Medien zum Popstar und zur Gegenfigur des deutschen Spar-Finanzministers Wolfgang Schäuble stilisiert wurde, eine Bühne für ein Comeback.

"Neues Deutschland" mit Sitz in Berlin war von 1946 bis 1989 in der DDR das Zentralorgan der staatstragenden und zeitweise stalinistischen Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED).

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