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Der russische Investor Viktor Vekselberg will den Pharmakonzern Novartis für den Aufbau der Forschungsplattform Skolkowo ins Boot holen. Man brauche Partner aus dem Ausland, sagte Vekselberg im Interview mit der "SonntagsZeitung".

"Wir verhandeln derzeit mit Novartis über eine strategische Partnerschaft mit der Stiftung. Ich bin überzeugt, dass wir uns finden", sagte Viktor Vekselberg, Präsident der Stiftung.

Weiter nannte er Sulzer und OC Oerlikon, über deren Partnerschaften sich Skolkowo "freuen" würde. Dies sei aber der Entscheid der Unternehmen. Vekselberg ist über die Beteiligungsfirma Renova an beiden Unternehmen beteiligt.

Bereits seine Unterstützung zugesagt hat der Zürcher Technopark. Im vergangenen September hat die Schweizer Plattform für Jungunternehmen eine Absichtserklärung unterzeichnet, das Innovationszentrum in der Nähe von Moskau zu unterstützen.

Weiter äusserte sich Vekselberg im Interview zu den Erfahrungen mit der Schweizer Justiz. "Ich habe meine Lektion gelernt", sagte er. "Ich habe gelernt, dass man sich in der Schweiz bei einem Problem nicht an die Regierung, sondern an die lokalen Behörden und normalen Bürger wenden muss", so Vekselberg. In Russland sei das anders.

Erfahrungen mit der Schweizer Justiz hatte Vekselberg unter anderem gemacht, als ihm das Finanzdepartement (EFD) vorgeworfen hatte, er und zwei Geschäftspartner hätten im Zusammenhang mit Aktienkäufen gegen die Gruppenmeldepflicht verstossen. Vekselberg wurde im vergangenen September aber freigesprochen.

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SDA-ATS