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Ein Wahlbüro in Caracas wird eingerichtet. Die Venezolaner wählen inmitten der Krise eine verfassunggebende Versammlung.

Keystone/EPA EFE/AVN/VENEZUELAN NEWS AGENCY HANDOUT

(sda-ats)

In Venezuela hat am Sonntag die umstrittene Wahl einer verfassunggebenden Versammlung begonnen. Die 545 Mitglieder des Gremiums sollen die Verfassung aus dem Jahr 1999 novellieren. Die Opposition warb für einen Boykott der Abstimmung.

Sie rief ihre Anhänger trotz eines Demonstrationsverbots der Regierung zu Protestaktionen auf. Die Wahllokale sind bis 18.00 Uhr (24.00 Uhr MESZ) geöffnet.

Die Opposition wirft Präsident Nicolás Maduro vor, er wolle die verfassunggebende Versammlung mit eigenen Anhängern besetzen, um sich "diktatorische Vollmachten" zu sichern. Der Staatschef hingegen erklärte, die neue Verfassung solle dazu beitragen, die schwere Krise im Land beizulegen.

Die rechtsgerichtete Opposition kämpft seit Monaten für eine Amtsenthebung des sozialistischen Staatschefs. Seit Beginn der Protestwelle Anfang April wurden bereits 113 Menschen getötet.

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SDA-ATS