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Eine Nachbildung der Venus von Milo in der Metrostation Louvre ist mit Armprothesen ausgestattet worden. Sie weist darauf hin, dass sich in armen Ländern viele Versehrte keine Prothesen leisten können. (zVg)

Bild Handicap International HI

(sda-ats)

Die Venus von Milo trägt Armprothesen: Mit dieser ungewöhnlichen Aktion hat die Organisation Handicap International am Dienstag in Paris auf das Schicksal von Versehrten vor allem in Krisen- und Entwicklungsländern aufmerksam gemacht.

Sie stattete eine Nachbildung der antiken Venusstatue in der Metrostation am Louvre mit künstlichen Gliedmassen aus, Statuen in Parks sollten folgen.

Die Aktion steht unter dem Motto #bodycantwait . Damit wirbt Handicap International (HI) um Aufmerksamkeit für die rund 100 Millionen Prothesenträger weltweit. "Trotz dieser grossen Zahl von Menschen, die eine orthopädische Vorrichtung brauchen, ist die Problematik der breiten Öffentlichkeit unbekannt", sagte der französische HI-Direktor Xavier du Crest.

In Entwicklungs- und Krisenländern sei es schwierig, Betroffene mit Prothesen auszustatten, sagte Crest. Helfen könne aber die moderne 3D-Druckertechnik. Im Rahmen der Kampagne haben demnach in den vergangenen neun Monaten 19 Menschen in Togo, Syrien und Madagaskar künstliche Gliedmassen erhalten. In einem zweiten Schritt soll mehr als hundert Amputierten in Indien geholfen werden.

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SDA-ATS