Australien will Ex-WikiLeaks-Informantin Chelsea Manning das Visum zu einer Vortragsreise verweigern. Die US-Amerikanerin sei vom australischen Innenministerium informiert worden, dass sie keine Einreiseerlaubnis erhalten werde, teilte der Tour-Veranstalter mit.

Vom Ministerium gab es am Donnerstag zunächst keinen Kommentar. Erste Station der Reise soll am Samstag das Opernhaus in Sydney sein.

Die Ex-Soldatin soll - damals noch unter dem Namen Bradley Manning - mehr als 700'000 teils geheime Dokumente an die Enthüllungsplattform WikiLeaks weitergegeben haben. In den USA wurde die "Whistleblowerin" deshalb zu 35 Jahren Haft verurteilt. Auf Initiative des damaligen US-Präsidenten Barack Obama kam sie nach sieben Jahren vorzeitig frei. Manning ist Transgender und lebt seit einigen Jahren als Frau.

Die Veranstalter hoffen nun darauf, dass die australischen Behörden einlenken. Die Vortragsreihe soll Manning auch nach Neuseeland führen.

Schlagworte

Neuer Inhalt

Horizontal Line


Externer Inhalt

Warum fehlt die weibliche Kunst in den Schweizer Museen?

SWI plus Banner

  • Relevante Meldungen kompakt aufbereitet
  • Fragen und Antworten für die Fünfte Schweiz
  • Diskutieren, mitreden und vernetzen

Mit einem Klick ein Plus für Sie!


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.