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Fünf Monate nach dem Säureanschlag auf Ballettchef Sergej Filin vom Bolschoi Theater hat ein Moskauer Gericht die Untersuchungshaft für drei Verdächtige bis 18. August verlängert.

Der inhaftierte Startänzer Pawel Dmitritschenko könnte als mutmasslicher Drahtzieher des Überfalls bei einer Freilassung Zeugen beeinflussen, sagte ein Justizsprecher am Freitag der Agentur Interfax.

Für den Anschlag vom 17. Januar auf Filin, der in einer Aachener Augenklinik behandelt wird, drohen den Männern jeweils bis zu zwölf Jahre Haft. Dmitritschenko bestritt die Täterschaft erneut vehement. "Die Ermittlungsbehörden werden massiv unter Druck gesetzt, ich werde zu gegebener Zeit alle Hintergründe veröffentlichen", kündigte er an.

Dmitritschenko soll aus persönlicher Feindschaft den Auftrag für das Attentat auf Filin gegeben haben. Ausser dem 29-Jährigen sitzen auch der Tatverdächtige sowie dessen Fahrer in Haft. Bei dem Anschlag hatte Filin schwerste Verätzungen im Gesicht erlitten.

Die deutschen Ärzte hätten noch keine Prognose dafür, wann der 42-Jährige wieder zur grössten Balletttruppe der Welt zurückkehren könne, hatte seine Anwältin Tatjana Stukalowa wiederholt betont. Der Kriminalfall an Russlands grösstem Theater hatte in der Kulturwelt international für Entsetzen gesorgt.

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SDA-ATS