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Verdächtigter Clan bunkerte Munition und Waffen

Dieser Inhalt wurde am 04. Dezember 2009 - 08:56 publiziert
(Keystone-SDA)

Shariff Aguak - Der auf den Philippinen als Drahtzieher eines Massakers mit 57 Toten verdächtigte Familienclan der Ampatuans hat grosse Mengen Munition und Waffen gebunkert. Polizei und Armee durchsuchten mindestens drei Anwesen der einflussreichen Familie.
Sie entdeckten in Häusern und Gärten grosse Mengen Munition, sagte ein Armeesprecher zur Razzia in Shariff Aguak. Am Donnerstagabend hatten die Sicherheitskräfte auf einem leeren Grundstück hinter einem der Ampatuan-Anwesen jede Menge Waffen gefunden, darunter eine Sturmgewehr vom Typ AK47, mehrere Handfeuerwaffen, und Munition.
Die Waffens seien dort zwei Tage nach dem Massaker vergraben worden, sagte der Sprecher. Ein Sohn des Patriarchen der Familie ist seit vergangener Woche als Hauptverdächtiger in Haft. Er ist wegen 25-fachen Mords angeklagt.
Er soll eine Truppe von 100 Bewaffneten angeführt haben, die den Konvoi eines politischen Rivalen überfiel, die Leute verschleppte und später ermordete. Der Patriarch ist Gouverneur der Provinz Maguindanao, ein zweiter Sohn ist Gouverneur der grösseren Region Muslimisch-Mindanao.

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