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Ein neuer Verein soll ab Januar die Arbeitgeber dabei unterstützen, gesundheitlich angeschlagene Angestellte früher zu erkennen sowie in den Arbeitsmarkt zu reintegrieren. Damit soll die verschuldete Invalidenversicherung entlastet und der zunehmende Arbeitskräftemangel entschärft werden.

Der Verein "Compasso" nehme am 1. Januar seine Tätigkeit auf, schreibt der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) in einer Mitteilung vom Freitag. Dieser habe die Gründung in den vergangenen Monaten intensiv vorangetrieben.

Bei "Compasso" handelt es sich um einen Zusammenschluss der Organisationen ConCerto-pro, des Think Tank FER sowie Compasso. Diese waren laut SAV bisher eigenständig in der beruflichen Eingliederung tätig.

Hoher Schuldenberg

Die Invalidenversicherung sitze nach wie vor auf einem astronomisch hohen Schuldenberg von fast 14 Milliarden Franken, schreibt der Arbeitgeberverband. Anderseits führten die Alterung der Gesellschaft sowie die Einschränkung der Zuwanderung zu einem zunehmenden Arbeitskräftemangel.

Wenn Menschen trotz einer gesundheitlichen Beeinträchtigung im Arbeitsmarkt bleiben beziehungsweise reintegriert werden, lassen sich diese Probleme nach Ansicht des Verbandes "zumindest teilweise entschärfen". Die Zusammenarbeit von Arbeitgebern und weiteren beteiligten Akteuren wie IV-Stellen, Privatversicherern, Suva, Behindertenorganisationen oder Ärzten sei deshalb von zentraler Bedeutung.

Der neue Verein soll den Arbeitgebern "einfache und flexible Instrumente" an die Hand geben und vermehrt auch KMU ansprechen. Der SAV ist einer der Hauptsponsoren von "Compasso". Zudem haben laut Mitteilung bereits mehrerer Mitglieder ihre Unterstützung zugesagt.

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SDA-ATS