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Im vergangenen Jahr sind in Ländern der EU insgesamt 249 Terroranschläge verübt worden. Das ist ein Rückgang um 21,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie aus dem am Dienstag in Den Haag veröffentlichten Jahresbericht der Polizeibehörde Europol hervorgeht.

Demnach wurden die Anschläge in neun Mitgliedstaaten begangen, sieben Menschen wurden dabei getötet. Während 160 Terroranschläge von nach Unabhängigkeit strebenden militanten Gruppen verübt worden seien, gingen lediglich drei auf islamistische Attentäter zurück, hiess es.

Wegen terroristischer Verbrechen wurden 2010 insgesamt 611 Menschen festgenommen und damit zwei Prozent weniger als 2009. 179 von ihnen wurden im Zusammenhang mit islamistischem Terrorismus festgenommen.

Der generelle Rückgang bei Terroranschlägen sei vor allem auf eine signifikante Abnahme von Angriffen der baskischen Untergrundorganisation ETA zurückzuführen. Mit 90 beziehungsweise 84 Attentaten wurden Spanien und Frankreich den Angaben zufolge am häufigsten von Anschlägen getroffen.

Dabei handelte es sich ebenfalls überwiegend um Taten von nach Unabhängigkeit strebenden Gruppen. Obwohl die Zahl der Anschläge dieser Gruppen zurückgegangen sei, stellten diese nach wie vor eine "erhebliche Bedrohung" dar, erklärte Europol-Chef Rob Wainwright.

Europol zufolge ist das Ziel eines Terroranschlags, die Bevölkerung einzuschüchtern, einen Staat dazu zu bringen, den Forderungen der Täter nachzukommen, sowie politische, rechtsstaatliche, wirtschaftliche oder soziale Strukturen eines Landes oder einer internationalen Organisation zu schwächen.

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SDA-ATS