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Finden Zürcherinnen und Zürcher ein Portemonnaie, dann nehmen sie es mit dem Zurückgeben nicht so genau. In einem Test fand nur jede dritte Geldbörse zum Besitzer zurück - genauso viele wie im rumänischen Bukarest.

Eines gleich vorweg: Die ehrlichsten Finder waren die Finnen: In Helsinki wurden elf von zwölf verlorenen Portemonnaies abgegeben. Umgekehrt war es in Lissabon: Hier blieben elf von zwölf beim Finder. Die portugiesische Hauptstadt bildete das Schlusslicht von 16 getesteten Grossstädten.

Den Ehrlichkeitstest machte die Zeitschrift "Reader's Digest" in 16 Metropolen in Europa, Asien, Nord- und Südamerika, wie es in einer Mitteilung heisst. Reporter "verloren" in Parks, bei Einkaufszentren oder einfach auf dem Trottoir je zwölf Portemonnaies. In jedem steckte eine Telefonnummer, ein Familienfoto, Rabattmarken, Visitenkarten und 50 Franken in der jeweiligen Währung.

Das Resultat zeigte: In Sachen Ehrlichkeit machen weder Wohlstand oder Armut noch Alter oder Geschlecht einen Unterschied. Im armen Mumbai etwa kamen mehr Portemonnaies zurück als im reichen Zürich. In einer Stadt steckten ausschliesslich Frauen das Portemonnaie ein, in einer anderen brachten es beinahe ausschliesslich Frauen zurück.

Spitzenreiter Helsinki und Mumbai

Auf den ersten drei Rängen der Ehrlichkeits-Hitparade folgen auf Siegerin Helsinki (11 Rückgaben) das indische Mumbai (9) und - gleichauf - die ungarische Hauptstadt Budapest und die US-Metropole New York (je 8).

Je sieben ehrliche Finder gab es in Berlin und im slowenischen Ljubljana, je fünf in London und in der polnischen Hauptstadt Warschau. In Zürich, Rio de Janeiro und Bukarest kamen gerade mal je vier Portemonnaies zurück, im tschechischen Prag drei, in der spanischen Hauptstadt Madrid zwei - und in Lissabon ein einziges.

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SDA-ATS