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Der Versicherer Swiss Life blickt positiv in die Zukunft, nachdem in den ersten neuen Monaten die Einnahmen aus den Prämien zugelegt haben - trotz rückläufigem Heimmarkt Schweiz. (Archiv)

KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ

(sda-ats)

Der Lebensversicherer Swiss Life hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres mehr eingenommen. Die Prämieneinnahmen des Konzerns stiegen von Januar bis September um 3 Prozent auf rund 13,8 Milliarden Franken.

Auch in Lokalwährungen wuchsen die Bruttoprämien, Policengebühren und Einlagen um 3 Prozent, wie Swiss Life am Mittwoch mitteilte.

Allerdings verdiente Swiss Life ausschliesslich im Ausland mehr. In der Schweiz, dem mit Abstand wichtigsten Markt von Swiss Life, gingen die Einnahmen in den ersten drei Quartalen um 7 Prozent auf 7,6 Milliarden Franken zurück.

Am stärksten entwickelte sich der Geschäftsbereich International, wo der Versicherer etwa weltweite Mantelverträge von Lebensversicherungen bündelt. Die Beitragseinnahmen kletterten in den ersten drei Quartalen um 59 Prozent auf rund 1,6 Milliarden Franken.

Gut liefen die Geschäfte auch in der zweitgrössten Markteinheit Frankreich. Hier stiegen die Einnahmen um 13 Prozent auf rund 3,7 Milliarden Franken.

Bei der Tochter Asset Managers, die unter anderem Vermögen für institutionelle Anleger verwaltet, nahm das Ergebnis um 8 Prozent auf 455 Millionen Franken zu. Die Tochter verzeichnete Nettoneugeldzuflüsse von 18 Prozent. Damit erhöhten sich die verwalteten Vermögen per Ende September auf insgesamt 60,8 Milliarden Franken.

Fee-Geschäft wächst

Als Hauptursache für die rückläufigen Einnahmen auf dem Heimmarkt Schweiz gibt Swiss Life das Unternehmenskundengeschäft und den unveränderten Fokus auf Kapitaleffizienz an. Mit dem Unternehmensprogramm "Swiss Life 2018" stellt der Konzern die Profitabilität und Kapitaleffizienz in den Vordergrund.

Swiss Life will das Geschäft mit der traditionellen Lebensversicherung, das angesichts der tiefen Zinsen immer weniger Ertrag abwirft, zurückfahren. Stattdessen konzentriert sich Swiss Life stärker auf das kapitaleffiziente Geschäft mit Gebühren, Kommissionen und Provisionen.

Bei diesem sogenannten Fee-Geschäft setzt man auf Anlage-, Pensionskassenberatungen oder Immobilienmaklergeschäfte. Nach neun Monaten verdiente der Konzern mit diesen Fee-Einnahmen insgesamt gut 1 Milliarde Franken. In Lokalwährung entspricht das einem Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Optimistischer Ausblick

Swiss Life zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis. Die positive Entwicklung vom ersten Halbjahr habe sich fortgesetzt, wird Konzernchef Patrick Frost in der Mitteilung zitiert. Man habe mit dem Wachstum der Fee-Erträge in einen strategisch wichtigen Bereich Fortschritte erzielt.

Zudem hätte das Unternehmen trotz weiterhin striktem Fokus auf Profitabilität die Prämieneinnahmen steigern können. Die Ergebnisse der ersten drei Quartale würden zuversichtlich stimmen, die finanziellen Ziele für 2017 zu erreichen.

Das Unternehmen gibt nicht bekannt, wie viel es in den ersten neun Monaten verdient hat. Allerdings lagen die direkten Anlageerträge mit rund 3,2 Milliarden Franken leicht unter Vorjahresniveau (Vorjahr: 3,3 Milliarden).

Der vorliegende Zwischenbericht für die ersten neun Monate wird von Analysten als solide bezeichnet. Die Aktien von Swiss Life sind am Mittwoch mit Kursgewinnen in den Handel gestartet. Um 10.00 Uhr notierten die Swiss-Life-Papiere 0,45 Prozent höher bei 345,20 Franken. Der Gesamtmarkt gemessen am SMI blieb derweil stabil auf dem Vortagsniveau.

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