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Bülach ZH - Der starke Franken hat dem Glasverpackungs-Hersteller Vetropack im ersten Halbjahr 2010 zugesetzt. Der Gewinn brach deswegen von 45,8 Mio. auf 19,6 Mio. Fr. ein. Der Umsatz sank von 334 Mio. auf 331,8 Mio. Franken. Die Werke waren voll ausgelastet.
Stückmässig stieg der Absatz um 11,1 Prozent auf 2,2 Milliarden, wie die Bülacher Firma am Freitagmorgen mitteilte. Rund 40 Prozent davon wurden exportiert, nach 37 Prozent in der Vorjahresperiode.
Der Umsatz hielt damit nicht Schritt. Zum einen war das bedingt durch die Wechselkurse, andererseits gingen die Verkaufspreise deutlich zurück, und der Produktemix veränderte sich. Ohne den Wechselkurseffekt hätte der Halbjahresumsatz der Bülacher um 2,6 Prozent über der Vorjahresperiode gelegen.
Der Vorsteuergewinn (EBIT) lag 17,3 Prozent unter dem Vorjahreswert bei 42,6 Mio. Franken. Die EBIT-Marge belief sich auf 12,8 Prozent, nach 15,4 im ersten Semester 2009. Wie Vetropack schreibt, ist das Unternehmen mittlerweile ohne Nettoschulden und verfügt über eine Liquidität von 6,1 Mio. Franken.
Im ersten Halbjahr 2010 verlief der leichte konjunkturelle Aufschwung für Vetropack in einem Ost-West-Gefälle. Im Westen nahm die Nachfrage minim zu, im Osten stagnierte sie.
Eine Ausnahme stellte einzig die Ukraine dar, wo Vetropack mehr Verpackungsglas verkaufte. Nach wie vor bestehe ein Angebotsüberhang, welcher zusammen mit den gesunkenen Energiepreisen auf die Preise drücke, stellt das Unternehmen fest.
Für das zweite Halbjahr zeichnet sich gemäss Vetropack keine klare Steigerung des Marktvolumens ab. Auch die Kursentwicklung habe weiterhin starken Einfluss, schreibt Vetropack. Unter der Annahme konstanter Wechselkurse geht das Unternehmen von einem Jahresumsatz leicht unter dem Vorjahr aus, das operative Ergebnis und der Reingewinn dürften sich im Rahmen des ersten Semesters entwickeln.

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SDA-ATS