Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Sebastian Vettel gewinnt zum zweiten Mal nach 2011 den Grand Prix von Monaco. Der aus der Pole-Position gestartete Kimi Räikkönen macht den Doppelerfolg für Ferrari perfekt.

Die Entscheidung um den Sieg fiel im Zuge des einzigen Boxenstopps. Sebastian Vettel unterbrach seine Fahrt fünf Runden nach Räikkönen und holte so die Zeit heraus, die genügte, um nach dem Zwischenhalt vor seinem Teamkollegen zu bleiben.

Vettel, der in Monte Carlo vor sechs Jahren als Fahrer von Red Bull gewonnen hatte, feierte seinen dritten Sieg in der laufenden Saison nach jenen in Australien und in Bahrain. Mit seinem 45. Triumph insgesamt baute der Deutsche als Führender der WM-Wertung den Vorsprung auf den zweitplatzierten Lewis Hamilton um 19 auf 25 Punkte aus. Der von Startplatz 13 ins Rennen gegangene Engländer im Mercedes musste sich mit Rang 7 bescheiden.

Für Ferrari war es der erste Doppelerfolg in der Formel 1 seit fast sieben Jahren. Ende Juli 2010 hatten dies als zuvor letzte Fahrer der Roten Fernando Alonso und Felipe Massa im Grand Prix von Deutschland in Hockenheim geschafft. Noch viel länger zurück liegt der letzte Triumph eines Ferrari-Fahrers in Monte Carlo zurück. Dies war vor 16 Jahren der Fall gewesen, als Michael Schumacher gewonnen hatte.

Dritter wurde Daniel Ricciardo im Red Bull. Der Australier, im Vorjahr in Monte Carlo durch einen verpatzten Boxenstopp um den Sieg gebracht, profitierte diesmal vom Reifenwechsel. Er stoppte später als Valtteri Bottas im zweiten Mercedes und Teamkollege Max Verstappen, die vor ihm gelegen hatten, und machte so zwei Positionen gut. Bottas wurde Vierter vor Verstappen.

Die beiden Fahrer des Teams Sauber schieden aus. Für Pascal Wehrlein endete das Rennen 16 Runden vor Schluss mit einer Kollision. Jenson Button touchierte beim Versuch, den Deutschen zu überholen, das weiss-blaue Auto, das danach vor der Tunneleinfahrt seitwärts auf zwei Rädern zum Stillstand kam. Marcus Ericsson setzte das Auto vier Umgänge später während der Safety-Car-Phase, nötig geworden nach der Kollision zwischen Wehrlein und Button, in die Streckenbegrenzung.

Monte Carlo. Grand Prix von Monaco. Schlussklassement: 1. Sebastian Vettel (GER), Ferrari. 2. Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari, 3,145 zurück. 3. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull-Renault, 3,745. 4. Valtteri Bottas (GER), Mercedes, 5,517. 5. Max Verstappen (NED), Red Bull-Renault, 6,199. 6. Carlos Sainz (ESP), Toro Rosso-Renault, 12,038. 7. Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 15,801. 8. Romain Grosjean (FRA/SUI), Haas-Ferrari, 18,150. 9. Felipe Massa (BRA), Williams-Mercedes, 19,445. 10. Kevin Magnussen (DEN), Haas-Ferrari, 21,443. - 20 Fahrer gestartet, 13 klassiert. - Ausgeschieden u.a.: Pascal Wehrlein (GER), Sauber (Kollision mit Button); Marcus Ericsson (SWE), Sauber-Ferrari (Unfall).

WM-Stand (6/20): 1. Vettel 129. 2. Hamilton 104. 3. Bottas 75. 4. Räikkönen 67. 5. Ricciardo 52. 6. Verstappen 45. 7. Perez 34. 8. Sainz 25. 9. Massa 20. 10. Ocon 19. 11. Hülkenberg 14. 12. Grosjean 9. 13. Magnussen 5. 14. Wehrlein 4. 15. Kwjat 4. - Teams: 1. Ferrari 196. 2. Mercedes 179. 3. Red Bull-Renault 97. 4. Force India-Mercedes 53. 5. Toro Rosso-Renault 29. 6. Williams-Mercedes 20. 7. Renault 14. 8. Haas-Ferrari 14. 9. Sauber-Ferrari 4. 10. McLaren-Honda 0.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS