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Automobil - Sebastian Vettel gewinnt erstmals ein Heimrennen in der Formel 1 und baut seine WM-Führung wieder aus. Nico Hülkenberg rettet auf dem Nürburgring einen Punkt für Sauber.
Er musste erst dreimal Weltmeister werden, ehe ein weiterer Kindheitstraum für Sebastian Vettel wahr wurde: Der 26-jährige Deutsche gewann das neunte Saisonrennen auf dem Nürburgring vor den beiden Lotus-Fahrern Kimi Räikkönen und Romain Grosjean.
Am Ende musste Vettel um seinen ersten Heimsieg mächtig zittern, weil er von Räikkönen, der im Gegensatz zum Deutschen am Ende mit den weichen Reifen unterwegs war, arg bedrängt wurde. Doch der Finne konnte den 30. GP-Sieg seines Freundes und Titelverteidigers nicht mehr verhindern, sodass Vettel nach der Zieldurchfahrt seiner unbändigen Freude mit Jubelschreien freien Lauf liess.
Hinter Grosjean klassierte sich Fernando Alonso im Ferrari im 4. Rang. Der Spanier musste damit im Kampf um den WM-Titel wieder einen Rückschlag hinnehmen. Sein Rückstand auf Vettel wuchs um 13 auf 34 Zähler an. Pole-Setter Lewis Hamilton wurde im Mercedes nur Fünfter.
Für grossen Aufschrei Anlass gab ein Vorfall in der 8. Runde, als die Red-Bull-Crew beim Boxenstopp von Mark Webber völlig von der Rolle war und das rechte Hinterrad am RB8 des Australiers nicht richtig montierte. Prompt rollte der Pneu beim Losfahren weg und traf zu allem Überfluss auch noch einen Kameramann, der dadurch Knochenbrüche und eine Gehirnerschütterung erlitten haben soll. Das Rennen war für Webber, der zu diesem Zeitpunkt in der bereinigten Zwischenrangliste hinter Vettel Zweiter gewesen war, damit gelaufen.
Nach etwas mehr als einem Drittel der Renndistanz musste der Safety-Car ausrücken, weil der Marussia-Cosworth von Jules Bianchi nach einem Motorschaden plötzlich führerlos rückwärts über die Strecke rollte, ehe er geborgen werden konnte. Nur weil kein Auto heran rauschte, konnte ein Unglück vermieden werden.
Für Nico Hülkenberg, der als Zehnter mit grossen Erwartungen gestartet war, war der Traum von weiteren WM-Punkten 22 Runden vor Schluss fast schon vorbei, als er bei seinem zweiten Boxenstopp vom 6. in den 16. Rang zurückfiel und später auch noch den vorgeschriebenen Halt für die weichen Reifen vornehmen musste. Doch der 25-jährige Deutsche bot ein starkes Finish und wurde wie vor Wochenfrist in Silverstone noch Zehnter. Sein Teamkollege Esteban Gutierrez klassierte sich im 14. Rang.
Nürburg. Grand Prix von Deutschland. Schlussklassement nach 60 Runden: 1. Sebastian Vettel (De), Red Bull-Renault. 2. Kimi Räikkönen (Fi), Lotus-Renault, 1,0 Sekunden zurück. 3. Romain Grosjean (Fr/Sz), Lotus-Renault, 5,8. 4. Fernando Alonso (Sp), Ferrari, 7,7. 5. Lewis Hamilton (Gb), Mercedes, 26,9. 6. Jenson Button (Gb), McLaren-Mercedes, 27,9. 7. Mark Webber (Au), Red Bull-Renault, 37,5. 8. Sergio Perez (Mex), McLaren-Mercedes, 38,3. 9. Nico Rosberg (De), Mercedes, 46,8. 10. Nico Hülkenberg (De), Sauber-Ferrari, 49,8. Ferner: 14. Esteban Gutierrez (Mex), Sauber-Ferrari, 60,1.
WM-Stand (9/19). Fahrer: 1. Vettel 157. 2. Alonso 123. 3. Räikkönen 116. 4. Hamilton 99. 5. Webber 93. 6. Rosberg 84. 7. Massa 57. 8. Grosjean 41. 9. Di Resta 36. 10. Button 33. 11. Sutil 23. 12. Perez 16. 13. Vergne 13. 14. Ricciardo 11. 15. Hülkenberg 7. - Teams: 1. Red Bull-Renault 250. 2. Mercedes 183. 3. Ferrari 180. 4. Lotus-Renault 157. 5. Force India-Mercedes 59. 6. McLaren-Mercedes 49. 7. Toro Rosso-Ferrari 24. 8. Sauber-Ferrari 7.

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SDA-ATS