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Die zehn angebotsstärksten Schweizer Bibliotheken - im Bild die Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern (Platz 9) - haben zusammen 57 Millionen Medientitel im Sortiment. Am stärksten wächst das digitale Segment, auch hinsichtlich der Kosten. (Symbolbild)

KEYSTONE/CHRISTOF SCHUERPF

(sda-ats)

Das Angebot an digitalen Medien in den Schweizer Bibliotheken wächst weiterhin, besonders bei den eBooks: 2017 standen 23 Prozent mehr elektronische Buchtitel zur Verfügung als 2016. Auch die Nutzerzahl wächst, wenn auch zaghaft: Drei Prozent mehr Ausleihen gab es.

Die zehn grössten Schweizer Bibliotheken, deren Tätigkeit vom Bundesamt für Statistik (BFS) ausgewertet wurde, haben fast 57 Millionen Bücher, Zeitschriften und andere physischen Dokumente im Sortiment - ein Prozent weniger als im Vorjahr. Dafür werden sieben Prozent mehr elektronische Zeitungen und Zeitschriften angeboten, wie aus der am Freitag veröffentlichten Statistik hervorgeht.

Der Anteil der Erwerbskosten von elektronischen Medien im Vergleich zu den gesamten Medienerwerbskosten betrug letztes Jahr 57 Prozent, leicht weniger als im Vorjahr. Zuvor war der Kostenanteil der elektronischen Medien von 21 Prozent im Jahr 2004 kontinuierlich bis auf 59 Prozent im Jahr 2016 gestiegen.

Die angebotsstärkste Schweizer Bibliothek war im vergangenen Jahr die Bibliothèque cantonale et universitaire de Lausanne mit fast elf Millionen Medientitel, gefolgt von der Bibliothek der ETH Zürich mit 9,5 Millionen.

Dahinter folgen mit Abstand, aber nah beieinander, die Bibliothèque de Genève, die Universitätsbibliothek Basel, die Zentralbibliothek Zürich und die Schweizer Nationalbibliothek, die zwischen sechs und sieben Millionen Medientitel zur Verfügung stellen. Von den zehn grössten Bibliotheken ist die Nationalbibliothek mit etwas über 6000 aktiven Nutzern die mit der geringsten Anzahl Ausleihen.

Insgesamt verfügen die zehn grössten Schweizer Bibliotheken über 57 Millionen Medientitel. Ihre zusammen 210'000 aktive Nutzer tätigten letztes Jahr knapp fünf Millionen Ausleihen, wie die aktualisierte BSF-Bibliotheksstatistik vom Freitag nachweist.

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SDA-ATS