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Immer mehr Armeeangehörige leisten ihren Dienst am Stück. 2010 wurden über 3800 Durchdiener rekrutiert, 75 Prozent mehr als im Vorjahr. Nicht verändert hat sich die Rate der Dienstuntauglichen.

Im Jahr 2010 hat die Armee insgesamt 41'959 Stellungspflichtige rekrutiert, wie das Verteidigungsdepartement (VBS) am Donnerstag mitteilte. Dies sind rund 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Ein Teil von ihnen wurde zurückgestellt.

Von den am Ende 40'535 Beurteilten waren 66 Prozent für den Militärdienst und 16 Prozent für den Zivilschutz tauglich. Rund 18 Prozent waren weder für den Militärdienst noch für den Zivilschutz tauglich. Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Rate damit konstant. Die Tauglichkeitszahlen lägen im Rahmen der letzten fünf Jahre, schreibt das VBS.

Zugenommen hat - neben der Zahl der Durchdiener - die Zahl der Frauen: Im Jahr 2010 liessen sich 141 Frauen freiwillig rekrutieren, 2009 waren es 115. Bei den Frauen waren rund 77 Prozent tauglich.

Appenzeller tauglicher als Zürcher

Im kantonalen Vergleich hat sich wenig verändert. Spitzenreiter in Sachen Diensttauglichkeit sind nach wie vor die Kantone Appenzell Innerrhoden mit rund 80 Prozent, Obwalden mit 77 und Nidwalden mit 86 Prozent. Die tiefste Tauglichkeitsrate weist erneut der Kanton Zürich mit 53 Prozent auf.

Diese Zahlen seien aber zu relativieren, hält das VBS fest. Die Gesamtzahl der Stellungspflichtigen unterscheide sich stark. In den Kantonen mit der höchsten Tauglichkeitsrate waren nur 100 bis 200 Personen stellungspflichtig, im Kanton Zürich waren es 6500.

Nicht verändert haben sich auch die Gründe für Untauglichkeit. 43 Prozent waren aus körperlichen Gründen untauglich, 39 Prozent aus psychischen und 18 Prozent aus einer Kombination beider Gründe. Bei den körperlichen Gründen stehen Probleme des Bewegungsapparates im Vordergrund.

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SDA-ATS