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Vier Terrorverdächtige werden Richter in Paris vorgeführt

Im Zuge der Ermittlungen zu den Anschlägen in Paris hat die Pariser Staatsanwaltschaft am Dienstag vier Verdächtige einem Richter vorgeführt. Es soll darüber entschieden werden, ob gegen die Männer ein Ermittlungsverfahren eröffnet wird.

Dieses kann in einer Anklage enden. Demnach gehören die vier Verdächtigen zu insgesamt zwölf Menschen, die in der Nacht zum Freitag vergangener Woche im Grossraum Paris festgenommen worden waren.

Die Festgenommenen sollten zur möglichen logistischen Unterstützung des Attentäters Amedy Coulibaly befragt werden. Sie werden den Angaben zufolge verdächtigt, Coulibaly mit Waffen und Fahrzeugen versorgt zu haben. Der Attentäter hatte im Grossraum Paris zunächst am 8. Januar eine Polizistin und tags darauf bei einer Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt vier Juden getötet.

Coulibaly soll ausserdem Verbindungen zu den beiden "Charlie Hebdo"-Attentätern gehabt haben. Diese hatten am 7. Januar die Redaktion der Satire-Zeitung gestürmt und dort sowie auf der Flucht zwölf Menschen getötet.

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