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Ein Kind fährt durch die von Sturmtief "Herwart" überflutete Hafencity in Hamburg. (Bild vom Sonntag)

KEYSTONE/EPA/DAVID HECKER

(sda-ats)

Der Herbststurm "Herwart" hat einen vierten Menschen in Deutschland das Leben gekostet. Ein 61-jähriger Jäger aus dem Emsland wurde am Montag in Prangendorf (Mecklenburg-Vorpommern) tot aufgefunden.

Nach Angaben der Polizei lag er unter einem umgestürzten Hochsitz. Die Situation am Fundort weise darauf hin, dass der Hochsitz im Sturm umstürzte und dabei den Mann unter sich begrub. Damit ist der Jäger das vierte Todesopfer des Herbststurms in Deutschland.

In der Nacht zum Montag war ein 56-Jähriger Mann aus Sachsen im Spital gestorben, sagte ein Polizeisprecher am frühen Montagmorgen. Der Mann war gemeinsam mit einer 48-jährigen Frau und einem 48-jährigen Mann auf einem Boot auf dem Peenestrom in Mecklenburg-Vorpommern gekentert.

Die Touristen waren am Sonntag trotz Warnung vor dem Sturmtief mit einem kleinen Motorboot auf den aufgewühlten Peenestrom hinausgefahren und gekentert. Die Frau starb bereits am Abend im Spital. Die Suche nach dem 48-jährigen Mann verlief am Montag bislang ohne Erfolg. In Niedersachsen war zuvor ein Camper ertrunken, der vom Hochwasser der Sturmflut eingeschlossen wurde.

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SDA-ATS