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Trotz Temperatursturz und starkem Regen in den letzten Tagen: Der Juli 2013 ist nach Angaben von Meteorologen zu warm und vielerorts auch zu trocken gewesen, vor allem nördlich der Alpen, wie Meteomedia am Dienstag meldete.

Im Norden war der Juli im Vergleich zum Mittel der Jahre 1981 bis 2010 rund 2 Grad zu warm, in Schaffhausen gar um 2,5 Grad. Im Süden und in den Bergen lagen die Temperaturen rund 1,5 Grad über dem Referenzwert.

Nicht nur die rekordverdächtige Hitze am Wochenende trug zu dieser Bilanz bei. Fast alle Juli-Tage waren zu warm, wie Meteomedia feststellte. Über die Jahre gesehen ist der zu Ende gehende Juli deshalb der viertwärmste seit Messbeginn. Nur in den Jahren 1983, 1994 und 2006 war der Juli wärmer.

Das Wetter war im Juli zwar warm, aber oft schwül, und es gab relativ viele Gewitter, wie Joachim Schug, Leiter der Meteocentrale von Meteomedia, ausführte. "Es gab nur sechs Tage, an denen es in der Schweiz kein Gewitter gab." Die Schweizer Unwetterzentrale registrierte laut Schug landesweit 46'075 Blitzeinschläge.

Dennoch war der Juli an vielen Orten zu trocken: In Siders im Zentralwallis zum Beispiel fielen knapp 30 Liter Regen pro Quadratmeter. Im Gebiet zwischen dem Muotathal und dem Alpstein in der Ostschweiz waren es über 200 Liter pro Quadratmeter.

Sonnenscheinstunden gab es 50 bis 100 mehr als üblich, nämlich 200 im Nordtessin und in den Alpen und 350 in der Nordostschweiz.

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SDA-ATS