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Die ungebremste Kauflust der Menschen füllt dem Kreditkarten-Anbieter Visa weiterhin die Kasse. Im zweiten Geschäftsquartal, das im März endete, stieg der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24 Prozent auf unterm Strich 881 Millionen Dollar.

Seine Aktionäre lässt Visa mit einem neuen, 1 Milliarde Dollar schweren Aktienrückkauf am Erfolg teilhaben. Mit den Zahlen vom Donnerstag übertraf Visa die Erwartungen der Analysten. Dennoch fiel die Aktie nachbörslich um 1 Prozent.

Die Anleger hatten insgeheim wohl mehr von Visa erwartet. Bereits die beiden grossen Rivalen Mastercard und American Express hatten über gut laufende Geschäfte berichtet und satt verdient. Visa ist die Nummer eins der Branche und konnte die Erwartungen zuletzt immer wieder deutlich übertreffen.

Sowohl Visa als auch Mastercard verleihen das Geld aber nicht selbst, sondern übernehmen nur die Abwicklung der Zahlungen und kassieren dafür Gebühren. Das Risiko unbezahlter Kartenschulden tragen die Partner - das sind zumeist Banken, aber auch Fluggesellschaften oder Autoverleiher.

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SDA-ATS