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Bern - Für Peter Vollmer, den Direktor des Verbandes öffentlicher Verkehr (VöV), ist es fraglich, ob in Stadtgebieten in öffentlichen Verkehrsmitteln Sitzplätze immer für alle verfügbar sein müssen. Als Alternative sieht er Stehzonen in Zügen, Bussen und Trams.
Es stelle sich die Frage, "ob man nicht Rollmaterial anschafft, das in einem Teil des Angebotes von vorneherein auf komfortable Stehzonen setzt", sagte Vollmer in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der "Handelszeitung". Diese Zonen müssten "bedeutend bequemer" sein als die heutigen Stehplätze.
Für Vollmer ist klar, dass die Benutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖV) über die Fahrpreise ihren Teil an die Kosten beitragen müssen. "Mobilität ist an sich ganz klar zu billig. Das gilt sowohl für die Strasse wie auch für den ÖV", sagte er. Es fehle aber am politischen Willen, das Fahren zu verteuern.
Doch: "Beim GA für die 2. Klasse, der Familienformel und bei den Behinderten müssen wir mit Preiserhöhungen vorsichtig sein." Bahnfahren müsse für alle erschwinglich sein. Überschätzt wird laut Vollmer die Wirkung von nach Tageszeit abgestuften Preisen. Wer zu Stosszeiten Zug fahre, tue dies in der Regel nicht freiwillig.
Kritik an VCS-InitiativeDer VöV-Direktor kritisierte zudem die Volksinitiative des Verkehrs-Clubs der Schweiz "für den öffentlichen Vekehr". Sie eröffne keine neuen Geldquellen für öffentliche Verkehrsmittel, sondern verteile das Geld nur um. Und es sei nicht gewährleistet, dass der öffentliche Verkehr tatsächlich mehr Geld erhalte.
Positiv an dem Begehren sei, dass es den Druck auf die Politik erhöhe, zu entscheiden, welche finanziellen Mittel für den öffentlichen Verkehr fliessen sollten. Vollmer hofft denn auch auf einen Gegenvorschlag zu der Initiative.

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SDA-ATS