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Das KZ-Tor mit der zynischen Aufschrift "Arbeit macht frei" wurde in Norwegen gefunden.

Keystone/AP/MARKUS SCHREIBER

(sda-ats)

Das vor gut zwei Jahren von der KZ-Gedenkstätte Dachau gestohlene historische Eingangstor ist mit hoher Wahrscheinlichkeit in Norwegen entdeckt worden. Die Polizei stellte in Bergen das Tor mit der zynischen Aufschrift "Arbeit macht frei" sicher.

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord am Freitag in Ingolstadt mitteilte, hatte die norwegische Polizei einen anonymen Hinweis erhalten. Das etwa hundert Kilo schwere Tor war in Dachau in der Nacht zum 2. November 2014 von unbekannten Tätern aus der Verankerung gehoben und abtransportiert worden.

Die Polizei in Bayern gehe aufgrund von Fotos davon aus, dass es sich bei dem nun entdeckten Tor "mit hoher Wahrscheinlichkeit" um das in Dachau entwendete Eisentor handelt. Nähere Umstände der Auffindung würden derzeit länderübergreifend geklärt.

Bei der Tür handelt es sich um die Originaltür des ersten von den Nationalsozialisten errichteten Konzentrationslagers. Der Schriftzug hingegen ist eine Rekonstruktion aus dem Jahr 1965. Der Diebstahl sorgte vor zwei Jahren international für Empörung.

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SDA-ATS