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Juventus Turin verzichtet wie im Vorjahr in der Gruppenphase der Champions League auf die Dienste von Stephan Lichtsteiner.

Der Schweizer Nationalverteidiger figuriert erneut nicht auf der 23 Spieler umfassenden Kaderliste des italienischen Meisters und diesjährigen Champions-League-Finalisten, die jeder Klub der UEFA im Vorfeld übermitteln muss.

Trainer Massimiliano Allegri setzt in der Gruppenphase gegen den FC Barcelona, Olympiakos Piräus und Sporting Lissabon auf der Position des rechten Aussenverteidigers demnach auf den im Sommer engagierten Ex-Milan-Professional Mattia De Sciglio (24).

"Ein harter Schlag"

Von der erneuten internationalen Degradierung erfuhr der SFV-Capitano etwas mehr als zehn Stunden vor dem Kick-off gegen Andorra (3:0) per Telefon. Eine Reaktion blieb am Tag nach seinem 91. Länderspiel nicht aus. "Das ist ein harter Schlag und eine grosse Enttäuschung", meldete Lichtsteiner am während des Riga-Trips mit der Nationalmannschaft via Instagram.

Dass er vom Plan Allegris auf dem falschen Fuss erwischt worden ist, ist spürbar. Aber im Meisterschafts-Jahr vor der WM ist der loyale Routinier keinesfalls nicht an einer Kontroverse interessiert. Stattdessen demonstriert der robuste Innerschweizer Stehvermögen: "So spielt das Leben - das Wichtigste ist nicht, wie oft man hinfällt, aber wie oft man die Kraft findet, wieder aufzustehen, die Ärmel hochzukrempeln und weiterzukämpfen."

Der Personalentscheid kommt in der Tat überraschend, in der Vorbereitung und in den ersten zwei Serie-A-Runden gehörte Lichtsteiner zum Stamm der Bianconeri und überzeugte ausnahmslos. De Sciglio hingegen verschuldete in der Supercoppa die Niederlage gegen Lazio (2:3) mit. Und in Mailand weinten ihm die Tifosi nach dem Abschied keine Tränen nach.

Für den sechsfachen Meister-Verteidiger Lichtsteiner wiederholt sich eine unangenehme Episode. In der letzten Europacup-Saison erhielt der inzwischen zu Paris Saint-Germain transferierte Brasilianer Dani Alves im rechten Couloir den Vorzug.

Lichtsteiner, der auf der Aussenbahn des italienischen Serienmeisters seit letztem Herbst und nach fünf Jahren nicht mehr diskussionslos gesetzt ist, kann damit frühestens nach der Winterpause in der Champions League eingreifen. Im Vorjahr nominierte Allegri den 33-Jährigen im Winter nach, setzte ihn aber lediglich im Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Porto ein.

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SDA-ATS