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Bern - Der Bund hegt Sicherheitsbedenken gegenüber dem iPhone. Dieses darf vorläufig nicht mehr als Diensthandy abgegeben werden. Im Herbst soll dann der Bundesrat entscheiden, welche Smartphones für Angestellte des Bundes zugelassen sind. Gut möglich, dass das iPhone rehabilitiert wird.
Rund 680 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesverwaltung haben heute als Diensthandy ein iPhone. Mehr werden es bis auf weiteres nicht, bestätigte Roland Meier, Sprecher des Eidg. Finanzdepartements (EFD), am Mittwoch einen Bericht der "Berner Zeitung".
Im Generalsekretariat des EFD muss das iPhone sogar gegen ein anderes Smartphone getauscht werden. "Dort stehen die Mitarbeiter in direktem Kontakt mit dem Bundesrat", begründete Meier die höhere Sicherheitsmassnahme. Ob weitere Verwaltungseinheiten die iPhones einsammeln, war Meier nicht bekannt.
Die Weisung, vorläufig keine Mobiltelefone von Apple mehr auszugeben und mit der Informatik des Bundes zu synchronisieren, kam vom Generalsekretariat des EFD. Im Finanzdepartement sind die Bundesämter für Informatik sowie für Bauten und Logistik angesiedelt, welche die Ausgabe von Diensthandys abwickeln.
Vorgaben einer "anderen technischen Zeit"Gemäss den Vorgaben des Bundes wären iPhones eigentlich gar nicht zugelassen, sagte Peter Fischer, Delegierter für die Informatikstrategie des Bundes. "Allerdings stammen diese Vorgaben aus einer anderen technischen Zeit." In der Zwischenzeit habe sich vieles bewegt.
So müsse heute das iPhone nicht mehr zwingend über iTunes in die Informatik des Bundes integriert werden, sagte Fischer. Deshalb habe Apple auch nicht mehr grundsätzlich Zugriff auf die übermittelten Daten. Weiter sei auch keine zusätzliche mobile Plattform mehr nötig, welche höhere Kosten verursacht.
Bis im Herbst will nun der Informatikrat des Bundes dem Bundesrat eine Analyse zur Sicherheit von Smartphones vorlegen. Auf Grund dieser wird die Landesregierung über den Einsatz von iPhones und anderen multifunktionalen Mobiltelefonen entscheiden. Im Informatikrat vertreten sind alle Departemente sowie die Bundeskanzlei.

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SDA-ATS