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Vulkanausbruch in Chile behindert weiter Flugverkehr

Der Luftverkehr in Südamerika ist auch zehn Tage nach dem Ausbruch des chilenischen Vulkans Cordón Caulle beeinträchtigt. Während sich aber für Argentinien eine allmähliche Normalisierung abzeichnete, musste neu der Flughafen im westaustralischen Perth schliessen.

Die australische Fluggesellschaft Qantas und ihre Billigflug-Tochter Jetstar nahmen nach vier Tagen zwar Flüge nach Tasmanien wieder auf. Doch sowohl Qantas als auch etliche andere Fluglinien strichen Flüge von und nach dem internationalen Flughafen der Küstenmetropole Perth.

Unter den gestrandeten Passagieren machte sich zunehmend Unverständnis über die unterschiedlichen Strategien der Fluggesellschaften im Umgang mit der Aschewolke breit.

Während Virgin Australia und Air New Zealand ihren Flugbetrieb mit wenigen Ausnahmen aufrechterhielten, indem sie auf andere Routen auswichen, liessen Qantas und andere Fluggesellschaften ihre Maschinen am Boden.

Keine Experimente

Qantas-Sprecher Tom Woodward verteidigte die Sicherheitsmassnahme der Airline. Er könne das Vorgehen anderer Fluggesellschaften nicht beurteilen, doch wenn es um dicke Aschewolken gehe, sei Qantas nicht bereit, über sie, unter ihnen durch oder um sie herum zu fliegen.

Er räumte aber ein, dass der Flugbetrieb stark beeinträchtigt worden sei und die Call Center überlastet seien. Zwei oder drei Stunden Wartezeit, bis die Anfragen der Kunden bearbeitet werden könnten, seien "leider die Realität", erklärte er.

Mehr als 70'000 Passagiere sassen am Wochenende vorübergehend in Australien und Neuseeland fest. Bis der Flugbetrieb sich wieder normalisiert hat, können nach Behördenangaben noch einige Tage vergehen.

Schrittweise Normalisierung erhofft

Während neu Perth alle Flüge streichen musste konnten die tagelang geschlossenen australischen Flughäfen Adelaide und Melbourne inzwischen wieder öffnen.

Auch in Argentinien konnten die Flughäfen der Millionenmetropole Buenos Aires erstmals seit Tagen wieder den Betrieb aufnehmen. Da die Stadt auch ein wichtiges Drehkreuz für das südliche Südamerika ist, wurde eine schrittweise Normalisierung des Flugbetriebs in der gesamten Region erwartet.

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