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Mendrisio TI - Der Waadtländer, der im vergangenen April in einer Bar in Chiasso einen 28-jährigen Einheimischen erstochen hat, muss für elf Jahre ins Gefängnis. Das Geschworenengericht Mendrisio verurteilte den Messerstecher wegen vorsätzlicher Tötung.
Die Staatsanwältin hatte eine Gefängnisstrafe von 14 Jahren gefordert. Das Gericht gestand dem Verurteilten jedoch eine leicht verminderte Schuldfähigkeit zu. Dieser ist seit seinem elften Lebensjahr drogenabhängig. Seine Behauptung, er habe sich bloss selbst verteidigen wollen, nahmen ihm die Geschworenen aber nicht ab.
Zur Messerstecherei war es gekommen, als das Opfer bei einem Streit in der Bar interveniert, bei dem der Verurteilte seine Freundin bedrohte. Man schlage keine Frauen, soll er gesagt haben. Die beiden Männer gerieten in Streit, worauf der Waadtländer ein Messer zog und neun Mal auf das Opfer einstach. Dieses starb wenige Stunden später im Spital.
Der Täter floh und versteckte sich bei einem Freund in Mendrisio. Er wurde in der folgenden Nacht festgenommen. Es handelt es sich um einen gebürtigen Waadtländer, der wegen Drogendelikten bereits zu insgesamt sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden ist. Er ist Vater einer 13-jährigen Tochter. Das Opfer hinterlässt eine Ehefrau und zwei Kinder.

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SDA-ATS