Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Handball - Wacker Thun verpasst den zweiten Triumph im Challenge Cup nach 2005 hauchdünn. Der 22:20-Heimsieg gegen die griechische Equipe Diomidis Argos genügt nach der 23:26-Niederlage im Hinspiel nicht.
Es knisterte in der randvollen Thuner Lachenhalle. Die Gastgeber kamen in Ballbesitz und hatten noch 20 Sekunden Zeit, um das siegsichernde 23:20 zu schiessen. Vier Sekunden vor dem Ende erhielten sie einen Freiwurf: Lukas von Deschwanden übernahm die Verantwortung, scheiterte jedoch am griechischen Goalie Christoforos Nungovitch, dem insgesamt 17 Paraden gelangen. Bereits beim zweitletzten Angriff der Thuner war der Aufbauer mit seinem Schuss erfolglos geblieben.
Dass Wacker der 23. Treffer verwehrt blieb, war symptomatisch. Die Berner Oberländer blieben in der Offensive vieles schuldig. Klar war es sehr unangenehm, gegen die offensive und aggressive 4-2-Verteidigung der Griechen zu spielen, umso mehr, als in der Schweiz kein Team ein solches System ausübt. Allerdings unterliefen den Thunern zu viele Fehler, erreichten zu viele Spieler im Angriff nicht ihr Rendement. So zeichneten Aufbauer Borna Franic (7) und der linke Flügel Luca Linder (7) für 14 der 22 Treffer des Heimteams verantwortlich.
Mit von Deschwanden (4), Jonas Dähler (3) und Roman Caspar (1) trugen sich nur noch drei weitere Akteure der Thuner in die Torschützenliste ein. Ein Totalausfall war Nikola Isailovic, der keinen seiner fünf Schüsse im Tor unterbrachte. Der an der Hand verletzte Regisseur Jakub Szymanski, der am vergangenen Donnerstag zum MVP der NLA gekürt worden war, fehlte an allen Ecken und Enden.

SDA-ATS