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Handball - Wacker Thun steht zum zweiten Mal nach 2005 im Final des viertklassigen Challenge Cup.
Nach der 29:31-Niederlage in Portugal genügte dem Team von Martin Rubin im Halbfinal-Rückspiel gegen Sporting Lissabon dank der Auswärtstor-Regel ein 28:26.
Der Thuner Torhüter Andreas Merz sprach nach dem Spiel von einem "Hitchcock-Finale". Damit traf er den Nagel auf den Kopf. Das entscheidende 28:26 erzielte Roman Caspar rund eine Minute vor Schluss, wobei der Aufbauer auch etwas Glück beanspruchte, traf er doch via Lattenunterkante. Nach einem Stürmerfoul der Portugiesen gaben die Berner Oberländer den Ball in den letzten 20 Sekunden nicht mehr preis.
Für zehn der 28 Treffer der Thuner zeichnete Luca Linder verantwortlich - der linke Flügel verwertete sämtliche fünf Penalties seiner Mannschaft. Grossen Anteil am Sieg hatte auch der nach der Saison zu St. Otmar St. Gallen wechselnde Regisseur Jakub Szymanski. Der Tscheche erzielte drei der letzte fünf Tore seines Teams; insgesamt reüssierte er sechsmal. Wacker überzeuge allerdings als Kollektiv. Von den zehn eingesetzten Feldspielern blieb einzig Reto Friedli ohne Torerfolg.
Im Final der vierthöchsten europäischen Serie trifft der Schweizer Cupsieger entweder auf das griechische Team Diomidis Argous oder auf Maccabi Tel Aviv aus Israel. An das erste Endspiel im Challenge Cup hat Wacker gute Erinnerungen, hatte es doch Braga (Por) mit dem Gesamtskore von 55:53 bezwungen.

SDA-ATS