Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

In Äquatorialguinea wird ein neues Parlament gewählt - die Opposition in dem autoritär geführten Land hofft zumindest auf einen Achtungserfolg.

KEYSTONE/EPA LUSA/MARIO CRUZ

(sda-ats)

Im zentralafrikanischen Erdölstaat Äquatorialguinea wird am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Rund 300'000 Wahlberechtigte sind dazu aufgerufen, die beiden Kammern des Parlaments in Malabo neu zu bestimmen.

Die frühere spanische Kolonie wird seit 37 Jahren autoritär von Präsident Teodoro Obiang Nguema regiert. Er ist Afrikas dienstältestes Staatsoberhaupt. Die Opposition sieht sich staatlichen Drangsalierungen ausgesetzt; sie hofft aber auf einen Achtungserfolg. Die PDGE-Partei des Präsidenten stellt 99 Prozent der Abgeordneten im bisherigen Parlament.

Die neue Oppositionsgruppierung Bürger für Innovation (CI) hatte zuletzt deutlichen Zulauf, ihre Veranstaltungen in Malabo wurden von tausenden Menschen besucht. In den staatlich kontrollierten Medien durfte die Partei nicht für sich werben, die Webseiten der Opposition sind blockiert, auch Facebook ist seit Ende Oktober nicht mehr zugänglich. Äquatorialguinea ist ein wichtiger Erdölproduzent. Die enormen Einnahmen kommen aber nur einer kleinen Elite zugute. Der Grossteil der Einwohner lebt in Armut.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS