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In Libyen hat am Dienstag die Registrierung der Wähler für die erste landesweite demokratische Wahl in der Geschichte des Landes begonnen. Der Andrang war gross.

Beobachter berichteten, in einigen Zentren in der Hauptstadt Tripolis sei der Andrang der Bürger, die ihre Namen in das Wählerregister eintragen liessen, gross gewesen.

Die Wahl ist für die Libyer eine völlig neue Erfahrung. Denn der im vergangenen Oktober getötete Oberst Muammar al-Gaddafi, der die Geschicke Libyens von 1969 bis zu seinem Sturz im Sommer 2011 bestimmt hatte, hielt Wahlen für überflüssig.

1952, 1964 und 1965 waren die Libyer zwar auch zu den Urnen gebeten worden. Doch freie und geheime Wahlen waren dies nach Ansicht von Historikern damals nicht.

Am 19. Juni sollen in Libyen 200 Mitglieder einer Nationalkonferenz gewählt werden. Dieses Gremium soll dann einen Verfassungsrat gründen und eine neue Übergangsregierung ernennen. Die Registrierung der Wähler dauert noch bis zum 14. Mai.

SDA-ATS