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Der letzte Zugteil eines ICE ist am Freitagmorgen in Deutschland in Brand geraten. Aufgrund der Rauchentwicklung und der Löscharbeiten musste die vielbefahrene Autobahn 3 zwischen Dierdorf und Ransbach-Baumbach zunächst in beide Richtungen gesperrt werden.

KEYSTONE/EPA/SASCHA DITSCHER

(sda-ats)

Auf der Schnellstrecke zwischen Frankfurt und Köln hat am Freitagmorgen ein Wagen eines ICE in Deutschland Feuer gefangen. Warum der letzte Zugteil in Höhe der Ortschaft bei Montabaur in Rheinland-Pfalz am Freitag in Brand geriet, war zunächst noch unklar.

Nach Angaben der deutschen Bundespolizei in Koblenz brachten Rettungskräfte 510 Menschen aus dem Zug. Die Passagiere kamen in ein nahe gelegenes Gemeindehaus, nach Angaben der Deutschen Bahn wurden sie mit Bussen dorthin gebracht. Verletzt wurde niemand.

Die Bahnstrecke zwischen Siegburg in Nordrhein-Westfalen und Montabaur wurde gesperrt. Pendler zwischen Köln und Frankfurt mussten mit Zugausfällen und Verspätungen von bis zu 90 Minuten rechnen. Aufgrund der Rauchentwicklung und der Löscharbeiten musste zudem die vielbefahrene Autobahn 3 zwischen Dierdorf und Ransbach-Baumbach zunächst in beide Richtungen gesperrt werden.

Am Vormittag wurde die Autobahn A3 dann zumindest in Fahrtrichtung Köln wieder freigegeben, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei in Montabaur sagte. In Richtung Frankfurt dauerte die Sperrung noch an, der Verkehr wurde dem Sprecher zufolge in Dierdorf auf eine Bundesstrasse abgeleitet.

Bahnreisende zwischen Frankfurt und Köln müssen sich über das Wochenende auf Zugausfälle und erhebliche Verspätungen einstellen. Die Hochgeschwindigkeits-Strecke bleibe vorerst gesperrt, erklärte die Deutsche Bahn am Freitag. "Die Dauer der Sperrung ist noch nicht absehbar, da der betroffene Zug derzeit noch untersucht wird."

Danach würden die Fachleute der Bahn die Schäden an Gleisen, Signaltechnik und Oberleitung untersuchen. Züge werden derzeit über die alte Rheinstrecke umgeleitet, was etwa 80 Minuten länger dauere.

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SDA-ATS