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Aufnahme von Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft: Bei der Abstimmung über die Kantonszugehörigkeit von Moutier könnte geschummelt worden sein. (Archivbild)

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Wichtige Schlagzeilen der Sonntagspresse in nicht verifizierten Meldungen:

"SonntagsZeitung" / "Le Matin Dimanche":

Die Berner Staatsanwaltschaft hat laut Meldungen der "SonntagsZeitung" und von "Le Matin Dimanche" Ermittlungen aufgrund von Unregelmässigkeiten bei der Abstimmung um den Kantonswechsel von Moutier aufgenommen. Die Bürger von Moutier hatten am 18. Juni mit einer knappen Stimmenmehrheit entschieden, dass sie lieber Jurassier statt Berner sein wollen. Die Ermittlungen aufgrund möglicher Abstimmungsfälschungen bestätigte die Berner Generalstaatsanwaltschaft den Zeitungen. Die Vorwürfe reichten von der Entwendung von Abstimmungsunterlagen bis hin zum unberechtigten Ausfüllen von Stimmzetteln. Die Staatsanwaltschaft spreche offiziell von "Delikten gegen den Volkswillen".

"NZZ am Sonntag":

Angesichts der steigenden Sozialkosten geraten wohlhabende Pensionäre laut einer Meldung der "NZZ am Sonntag" zunehmend ins Visier der Sozialämter. Sie sollen Kosten für ihre erwachsenen Enkel übernehmen. Direkte Verwandte in auf- und absteigender Linie sind in der Schweiz unterstützungspflichtig. Es gebe vermehrt solche Fälle, sagte Rechtsprofessor Thomas Koller von der Universität Bern der Zeitung. In einigen Kantonen holten die Sozialämter bei Neuanmeldungen bereits routinemässig die Steuerfaktoren der Grosseltern ein. Die Voraussetzungen für die Unterstützung von Verwandten seien aber oftmals kaum gegeben, schreibt das Blatt.

"SonntagsZeitung":

Die Schweiz profitiert laut einer Meldung der "SonntagsZeitung" in der Flüchtlingskrise stark von dem sogenannten Dubliner Abkommen. So gab die Schweiz aufgrund der Vereinbarung vergangenes Jahr 3750 Asylbewerber ab und übernahm 469 Personen. In Deutschland seien es zum Vergleich 3968 Abgaben und 12'091 Übernahmen von Asylbewerbern gewesen. Amnesty International kritisiert diesbezüglich: Die Schweiz setze alles daran, so viele Leute wie nur möglich in andere Länder abzuschieben, hiess es von der Organisation zu der Zeitung.

"SonntagsBlick":

FDP-Chefin Petra Gössi erklärt im Interview mit dem "SonntagsBlick", warum es aus Parteisicht zwingend war, einen Kandidaten zur Nachfolge von Bundesrat Didier Burkhalter aus der Westschweiz zu portieren: "In der lateinischen Schweiz haben wir über 20 Prozent Wähleranteil", sagte sie. In der Deutschschweiz sei das nicht der Fall. Mit Blick auf die bekanntgewordene Bundesgerichts-Verhandlung von Kandidatin Isabelle Moret sagte Gössi: "Wer Bundesrat werden will, muss Transparenz schaffen." Deshalb habe man mit Moret vereinbart, dass sie die Fraktion über das Rechtsverfahren informiert.

"NZZ am Sonntag":

Über den Trend, das Geschlecht des Nachwuchses bestimmen zu wollen, schreibt die "NZZ am Sonntag". Zwar sei eine solche Selektion in der Schweiz nicht erlaubt, doch würden Reproduktionsmediziner zunehmend mit einem solchen Anliegen konfrontiert. Dies sagte Christian De Geyter, Chefarzt am Universitätsspital Basel, das als einziges in der Schweiz Spermien nach Geschlecht sortieren kann. Er wehrt sich allerdings dagegen, denn seine Aufgabe sei es, Krankheiten zu heilen und nicht, Familienkosmetik zu betreiben. Mit der in der Schweiz zugelassenen Präimplantationsdiagnostik zur Erkennung schwerer Entwicklungsstörungen erhalte der Wunsch nach Geschlechterselektion zudem gewissen Auftrieb, schreibt die Zeitung.

"SonntagsBlick":

Laut einer Meldung des "SonntagsBlick" stand in den Siebzigerjahren auch die Schweiz im Fokus der deutschen Terrorgruppe RAF. Dies offenbart ein diplomatisches Dokument, aus dem das Blatt zitiert. Es handelt sich um eine Depesche eines Mitarbeiters der Schweizer Vertretung in Bonn vom 19. Juni 1972 ans Aussendepartement in Bern - nur wenige Tage nachdem RAF-Chef Andreas Baader verhaftet worden war. Die Terrorgruppe plante, den Schweizer Botschafter in Bonn, Hans Lacher, zu entführen. Damit sollte die einsitzende RAF-Führung freigepresst werden. Diplomat Lacher habe daraufhin ununterbrochen unter Polizeischutz gestanden.

"SonntagsBlick":

Der Chef des Staatssekretariats für Migration (SEM), Mario Gattiker, gibt trotz sinkender Asylzahlen keine Entwarnung. Im Interview mit dem "SonntagsBlick" sagte er, dass die Situation an den Rändern Europas nach wie vor sehr angespannt sei. Zudem könnte sich die Lage schnell ändern. Das SEM habe deshalb die Kantone gebeten, ausreichende Asylstrukturen aufrechtzuerhalten.

"Ostschweiz am Sonntag" / "Zentralschweiz am Sonntag":

Schweizer Behörden könnten laut einer Meldung der "Ostschweiz am Sonntag" und "Zentralschweiz am Sonntag" die Satellitendaten des EU-Programms Copernicus noch viel mehr nutzen. Gemäss einer Studie des Bundesamtes für Umwelt wäre es möglich, das Ausmass der Schäden bei Unwettern oder bei Naturkatastrophen rascher zu analysieren. Bei einem Ereignis wie dem Felssturz bei Bondo müssten die Behörden derzeit noch Flugzeuge für Fotoaufnahmen losschicken oder Satellitenbilder kaufen. Laut der Studie wäre es zudem möglich, dank Copernicus-Daten Gefahren wie drohende Bergstürze oder Gletscherabbrüche frühzeitig zu erkennen.

"SonntagsZeitung":

Die Erholung des Schweizer Tourismus setzt sich im Herbst laut der "SonntagsZeitung" fort. So rechnet Switzerland Travel Centre, eine Tochterfirma von Hotelleriesuisse, Schweiz Tourismus und SBB, aufgrund des aktuellen Buchungsstandes für die Monate September und Oktober mit einem Umsatzwachstum von rund 10 Prozent gegenüber dem Herbst des vergangenen Jahres. Stark sei die Nachfrage bei Schweizer Gästen sowie bei Reisenden aus China, Südkorea und Taiwan.

"SonntagsZeitung" / "Le Matin Dimanche":

Laut der "SonntagsZeitung" und "Le Matin Dimanche" ist nun auch die SP bereit, einen neuen Kampfjet zu kaufen. In einem Strategiepapier spreche sich die Partei erstmals für die Beschaffung von bis zu 30 neuen Hochleistungs-Kampfflugzeugen aus. Das Papier sei am Freitag von der SP-Geschäftsleitung abgesegnet worden. Die Genossen stellten allerdings Bedingungen: Vor allem verlangten sie, dass der neue Kampfjet erst in 10 oder mehr Jahren angeschafft werde.

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SDA-ATS