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Wahlzürcher Schischkin erhält internationalen Literaturpreis

Der russische Autor Michail Schischkin wird für seinen Roman "Venushaar" mit dem Internationalen Literaturpreis des Berliner Hauses der Kulturen der Welt ausgezeichnet. Der Preis ist mit 25'000 Euro (30'300 Franken) dotiert.

Weitere 10'000 Euro gehen an den Übersetzer Andreas Tretner. Der 1961 geborene Schischkin ist mit einer Schweizerin verheiratet und lebt seit 1995 in Zürich. "Venushaar" erhielt bereits mehrere Preise. Es ist sein erster Roman, der auf Deutsch erscheint.

Die Jury lobte in der Begründung seine Experimentierfreude und die stilistische Vielfalt: "Er schlägt mit grosser sprachlicher Kraft die Brücke von der Revolutionsepoche in die Gegenwart, einschliesslich des russisch-tschetschenischen Konflikts und der Asylsuchenden in der Schweiz."

Die Festrede bei der Verleihung am 29. Juni hält der Schauspieler Hanns Zischler ("Im Winter ein Jahr", 2008). Der Preis, an dem auch die Stiftung Elementarteilchen beteiligt ist, würdigt internationale Erzählliteratur in deutscher Erstübersetzung.

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