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Winde fachen die Waldbrände in Portugal weiter an. Zwei Dutzend Dörfer werden evakuiert. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA LUSA/SERGIO AZENHA

(sda-ats)

Die seit Sonntag lodernden Waldbrände in Portugal haben sich bedrohlich ausgebreitet. Am Dienstag kämpften rund 3300 Feuerwehrleute im Zentrum und Süden des Landes gegen die Feuer, die von brütender Hitze und Wind angefacht wurden. Rund 20 Dörfer wurden evakuiert.

Bereits im Juni hatten schwere Waldbrände in Portugal gewütet. Damals kamen mindestens 64 Menschen ums Leben.

Über dem Ort Freixoeiro in der Nähe der zentralportugiesischen Stadt Maçao stiegen riesige Rauchsäulen in den Himmel, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP beobachtete. In Maçao waren nach Angaben von Bürgermeister Vasco Estrela mehrere Häuser abgebrannt.

In der Küstenstadt Setúbal südlich von Lissabon löste ein Feuer Panik unter den Bewohnern aus. Bis zum späten Dienstagabend bekam die Feuerwehr die Flammen unter Kontrolle. Hunderte Menschen waren aus Angst vor dem Feuer auf die Strassen gerannt. 500 Menschen mussten ihre Häuser zurücklassen, wie Bürgermeisterin Maria das Dores Meira sagte. Ein Hotel und andere Gebäude wurden evakuiert.

Seit Jahresbeginn wurden in Portugal nach Angaben des Zivilschutzes bereits 75'000 Hektar Land durch Waldbrände vernichtet. Das sei die grösste Gesamtfläche der vergangenen zehn Jahre.

Auch in Südfrankreich wüten derzeit schwere Waldbrände. Betroffen sind vor allem die Gegend nahe dem Badeort Saint-Tropez und die Insel Korsika.

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SDA-ATS