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Der am Dienstagnachmittag ausgebrochene Waldbrand bei Visp im Oberwallis ist unter Kontrolle. Die Feuerwehr und die Helikopter konnten das Feuer am Mittwoch einkreisen, aber hunderte Glutnester sind im Inneren der Brandzone weiter aktiv.

An diese Glutnester kommen die Feuerwehrleute nicht heran. Die Schweizer Armee hat deshalb zwei mit Wärmebildkameras ausgerüstete Allradfahrzeuge des Typs Eagle zur Verfügung gestellt. Diese suchten den Brandhang von der Rhone-Ebene aus ab, wie Jean-Marie Bornet, Sprecher der Kantonspolizei Wallis, am Mittwoch sagte.

Bei vielen Bäumen brennen die Wurzeln. Die hunderten unterirdischen Glutnester könnten zu einem Wiederaufflammen des Feuers führen. Am Mittwochnachmittag nahm der Wind im Brandgebiet wieder etwas zu, aber er war nicht so stark wie am Vortag, und es kam zu keinem erneuten Brandausbruch. Die Feuerwehr bleibt jedenfalls noch mehrere Tage in Alarmbereitschaft.

Grosseinsatz

Am Mittwoch flogen die Helikopter der Armee sowie von Air Zermatt und Air Glaciers den ganzen Tag über Löscheinsätze. Sie unterstützten die Arbeit von 70 Feuerwehrleuten, 10 Zivilschützern und 20 Polizisten.

Zudem stellte die Armee 120 Leute zur Verfügung. Rund 70 von ihnen waren tagsüber im Einsatz, wie das VBS mitteilte. Sie lösten rund 50 andere Armeeangehörige ab, die in der Nacht auf Mittwoch die Feuerwehr bei der Brandbekämpfung und der Verkehrsregelung unterstützt hatten. Am Dienstag waren bis zu 350 Feuerwehrleute aufgeboten worden.

MeteoSchweiz rechnet auch für die kommenden Tage gemäss der Lokalwetterprognose nicht mit Niederschlägen. Dagegen dürfte der Wind am Donnerstag und Freitag gänzlich abflauen, prognostizierte der Meteorologe Robert Bolognesi von Météorisk.

Schutzwald betroffen

Der Waldbrand hat grösstenteils Schutzwald in Mitleidenschaft gezogen. Flächenmässig sei deutlich mehr Schutzwald betroffen als beim Grossbrand in Leuk VS im Jahr 2003, teilte das Bundesamt für Umwelt (BAFU) am Mittwoch mit.

In Leuk waren rund 70 Hektaren Schutzwald abgebrannt - insgesamt waren 300 Hektaren Wald vernichtet worden. In Visp seien wahrscheinlich mehr als 100 Hektaren (1 Quadratkilometer) Schutzwald betroffen, schätzt das BAFU nach einer ersten Lagebeurteilung.

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SDA-ATS