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Bild der Zerstörung: In Kalifornien kämpfen Sicherheitskräfte auch am Sonntag (Ortszeit) gegen zahlreiche Waldbrände.

KEYSTONE/AP/JOHN LOCHER

(sda-ats)

Einer der im US-Bundesstaat Kalifornien wütenden Waldbrände bedroht eine Siedlung von Pensionären. Tausende Bewohner der vom sogenannten Holy Fire bedrohten Siedlung wurden am Sonntag aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen.

Der Brand zerstörte den Angaben der örtlichen Forstbehörde zufolge bereits mehr als 9000 Hektar Land und war am Sonntag zu 41 Prozent eingedämmt. Im Kampf gegen die Flammen waren rund 1500 Einsatzkräfte.

In Kalifornien wüten derzeit rund 18 Waldbrände. Im Kampf gegen die schlimmsten Brände vermeldeten die Behörden am Wochenende Fortschritte. Der als "Mendocino Complex" bezeichnete Brand in Nordkalifornien, welcher der zerstörerischste in der Geschichte des Bundesstaats ist, verbrannte örtlichen Medienberichten zufolge in der Nacht zum Sonntag weniger Fläche als in der Nacht zuvor.

Auch bei der Bekämpfung des "Carr"-Feuers im Norden Kaliforniens gab es Fortschritte. Angesichts der weiterhin hohen Temperaturen und anhaltenden Trockenheit blieben die Bedingungen allerdings nach wie vor ungünstig.

Seit Mitte Juli kamen bei den Bränden in Kalifornien bereits mindestens zehn Menschen ums Leben. Mindestens ein Feuer soll absichtlich gelegt worden sein. Einem 51-Jähriger drohen wegen mutmasslicher Brandstiftung nördlich der Stadt San Diego zwischen zehn Jahren Haft und lebenslänglich.

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SDA-ATS