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Oberhalb von Celerina im Engadin hat am Freitag ein Stück Wald gebrannt. Eine Gondelbahn, die über das Gebiet führt, musste aus Sicherheitsgründen den Betrieb einstellen. Der Brand könnte eine Zigarette verursacht haben, welche aus einer Gondel geworfen wurde.

Menschen und Gebäude waren nicht in Gefahr, teilten die Kantonspolizei Graubünden und die Bergbahnen Engadin St. Moritz mit. Der Brand brach um die Mittagszeit in einem schwer zugänglichen, steilen Gebiet aus. Erst am Abend gelang es den Einsatzkräften, das Feuer zu löschen.

Im Einsatz waren sechzig Feuerwehrleute und drei Helikopter. Dabei wurden auch die Beschneiungsleitungen des Skigebietes Corviglia gebraucht. Diese wurden mit Wasser gefüllt. Anschliessend konnten die Löschhelikopter über die Leitungen betankt wurden. Der Brand breitete sich auf rund 2000 Quadratmetern aus.

Über das Gebiet führt die Gondelbahn Celerina-Marguns. Kurz nach Ausbruch des Feuers wurden alle Gondeln in die Tal- und Bergstation gefahren. Das Seil lief ohne Gondeln weiter, um eine Überhitzung zu vermeiden. Auch die Talabfahrt nach Celerina musste geschlossen werden. Am Samstag wird wieder Normalbetrieb herrschen.

Als mögliche Ursache nimmt die Polizei das Wegwerfen von Rauchwaren aus der Gondelbahn an. In der ganzen Schweiz herrscht Trockenheit.

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SDA-ATS