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Trotz der Niederschläge zu Wochenbeginn bleibt die Waldbrandgefahr vielerorts in der Schweiz hoch bis sehr hoch. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) warnt vor dem schönen Wochenende, dass in vielen Kantonen weiterhin Feuerverbote herrschen.

Nach wie vor sei bei Feuer im Freien auch an erlaubten Stellen grösste Vorsicht geboten, schreibt das Bundesamt am Freitag. Es habe viel zu kurz und zu wenig geregnet, um etwas an der Trockenheit zu ändern.

Bereits vor Ostern hatten 14 Kantone Einschränkungen für Feuer im Freien erlassen. In den Kantonen Freiburg, Tessin und Uri gilt ein generelles Feuerverbot. Absolutes Feuerverbot in Wäldern und nahe von ihnen gilt im Aargau, in Appenzell Ausserrhoden, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Glarus, Graubünden, Solothurn, St. Gallen, in der Waadt und im Wallis.

Die übrigen Kantone mahnen zu höchster Vorsicht und rufen dazu auf, die Weisungen der lokalen Behörden zu befolgen.

Tiefe Wasserstände

Die hydrologische Lage änderte sich nach BAFU-Angaben in den vergangenen Tagen kaum. Die Niederschläge vom Dienstag führten nur zu einem geringen Anstieg der Abflussmenge. Die Flüsse im Mittelland und Jura führen viel weniger Wasser als in der Jahreszeit üblich. Die Wasserstände liegen nahe an den Minima, die in der Vergangenheit im Mai gemessen wurden.

Besonders auffällig sind die tiefen Wasserstände an den Jurarandseen (Neuenburger-, Murten- und Bielersee) sowie am Walensee. Die Werte liegen bei oder unter den bisher gemessenen Tiefstwerten für die Jahreszeit. Zuwenig Wasser haben auch Zuger- und Bodensee. Die übrigen Seen zeigen durchschnittliche Pegelstände.

Auch das Grundwasser und die Quellschüttungen liegen verbreitet auf tiefem Niveau und sinken weiter. Tiefstwerte wurden aber noch nicht gemessen, da die Grundwasserstände und die Quellschüttungen in anderen Jahreszeiten noch tiefer sein können. Damit sich an der Lage etwas ändert, muss es mehrere Tage lang anhaltend regnen.

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SDA-ATS