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Die Walliser Regierung befürwortet die Wiedereinführung der obligatorischen Kurse für Hundehalter. (Archivbild)

KEYSTONE/OLIVIER MAIRE

(sda-ats)

Die Wiedereinführung der obligatorischen Kurse für Hundebesitzer ist im Wallis auf gutem Weg. Die Kantonsregierung will ein entsprechendes Postulat des Grossen Rates umsetzen. Die Lösung soll einfach und kostengünstig sein.

Die Walliser Regierung schlägt vor, dass die Hundebesitzer bei der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft einen Kurs mit Prüfungsurkunde ablegen sollen. Diese Prüfungen existierten bereits, und die Kurse könnten bei allen anerkannten kynologischen Vereinen absolviert werden, schreibt die Kantonsregierung in ihrer Antwort auf das Postulat.

Die Kurskosten belaufen sich auf rund hundert Franken und gingen zu Lasten der Hundebesitzer. Diese müssten die Prüfung nur einmal im Leben absolvieren und nicht jedesmal, wenn sie einen neuen Hund anschaffen. Bei der Verwaltung würde eine 50-Prozent-Stelle geschaffen, um die Befolgung des Kursobligatoriums zu kontrollieren.

Der Bund hatte Ende 2016 die obligatorischen Kurse für Hundehalter und Hunde per Anfang 2017 aufgehoben, weil sie objektiv zu wenig gebracht hätten. Die Kantone sind aber frei, solche Kurse vorzuschreiben.

Das Walliser Kantonsparlament war der Meinung, dass es den obligatorischen Kursen zu verdanken sei, dass es heute weniger Konflikte zwischen Hundehaltern, Spaziergängern, Velofahrern, Wanderern und Familien gebe. Die Kurse sollten deshalb nicht abgeschafft werden. Das entsprechende Postulat wurde im Mai an die Walliser Regierung überwiesen. In seiner nächsten Session Mitte November wird der Grosse Rat den Vorschlag der Regierung diskutieren.

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SDA-ATS