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In manchen Walliser Schulstuben hängen heute noch Kruzifixe, der Entscheid obliegt den einzelnen Schulen. So soll es nach Ansicht des Grossen Rates auch bleiben: Er hat am Mittwoch ein SVP-Postulat abgelehnt, das ein Obligatorium für Kruzifixe in Schulen verlangte.

Der Entscheid des Kantonsparlaments fiel wuchtig mit 86 zu 18 Stimmen bei 14 Enthaltungen aus. Redner und Rednerinnen aller anderen Fraktionen bezeichneten den Vorschlag der SVP als intolerant, als Angriff auf die Glaubensfreiheit und als Widerspruch zur Trennung von Kirche und Staat.

"Dieses Postulat beschwört ein Problem herauf, das keines ist", sagte Michel Rothen, Grossrat und Präsident der CVP Valais romand. "Die Inquisition ist beendet", fügte sein Parteikollege Pascal Bridy an. Das Postulat sei "skandalös".

Die SVP machte ihren Vorstoss nach der Polemik um die Suspendierung eines Lehrers letzten Herbst in Stalden. Der Mann, ein Freidenker, hatte das Kruzifix im Klassenzimmer abgehängt und sich geweigert, es wieder an die Wand zu hängen. Der Fall liegt zurzeit beim Kantonsgericht.

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SDA-ATS