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Ein wichtiges Element der Juragewässerkorrektion: Das Stauwehr in Port bei Biel. (Archivbild)

KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

(sda-ats)

Es war das erste Subventionsprojekt des Bundes: Vor 150 Jahren bewilligten die eidgenössischen Räte fünf Millionen Franken für die Korrektion der Juragewässer. Nun feiern Bund und Kantone dieses Jubiläum mit einer Wanderausstellung.

Die Schau mit dem Namen "Pegelstand" ist am Freitag in Biel BE eröffnet worden, wie der Bund und die fünf beteiligten Kantone mitteilten. Bis Mitte Oktober wird sie in weiteren neun Orten in den Kantonen Waadt, Freiburg, Neuenburg, Bern und Solothurn gezeigt.

In zwei Schiffscontainern ist die Ausstellung untergebracht. Im ersten wird dargelegt, wie es zum Bundesbeschluss kam und wie die frühere Sumpflandschaft trocken gelegt wurde. Der zweite Container informiert über die aktuellen und künftigen Herausforderungen.

Der Direktor des Bundesamts für Umwelt, Marc Chardonnens, sagt in einem am Freitag veröffentlichten Interview zur Ausstellung, die Juragewässerkorrektion sei auch in einer zweiten Hinsicht von grosser Bedeutung. Es sei das erste gemeinsam von Bund und Kantonen angepackte Sicherheits-Infrastrukturprojekt gewesen.

Insofern sei 1867 das Geburtsjahr gewesen einer Verbundaufgabe, die heute noch existiere. Chardonnens sagt weiter, erst nach der zweiten Juragewässerkorrektion von 1939 mit dem Bau der Regulieranlage von Port bei Biel im Nidau-Büren-Kanal sei das Ziel des Projekts erreicht worden: die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern.

Unter der Gewässerkorrektion habe die Umwelt gelitten. Einerseits habe aber die Korrektion die "Grand Cariçaie" hervorgebracht, eine nach der Korrektion zum Vorschein gekommene Landzunge am Neuenburgersee. Sie ist heute das grösste zusammenhängende Feuchtgebiet der Schweiz.

Anderseits habe man dazugelernt, so Chardonnens. Heute, in der Zeit, in der man die damaligen Bauwerke erneuern müsse, werde viel ganzheitlicher gebaut und werde auch auf ökologische Massnahmen geachtet.

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SDA-ATS