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Fussball - Die Maschine der "Finnair" mit dem Schweizer Nationalteam an Bord ist pünktlich in Seoul gelandet. Ottmar Hitzfelds Equipe wurde von einigen koreanischen Fans herzlich empfangen und beschenkt.
Vor allem für Philippe Senderos interessierten sich die Anhänger. Schon wenige Minuten nach der Ankunft zückten ein paar aufgeregte Teenager ihre Handys, um den früheren Verteidiger von Arsenal abzulichten. Der inzwischen bei Fulham engagierte Westschweizer freute sich über die ungewohnt euphorische Begrüssung.
In Asien geniessen die Protagonisten der populären Premier League einen hohen Stellenwert. Dass ausgerechnet Senderos mit seinem Kopfballtreffer an der WM 2006 massgeblich zum damaligen Vorrunden-Out Südkoreas beigetragen hatte, spielte am Tag vor dem nächsten Duell im "Seoul World Cup Stadium" selbstredend keine Rolle mehr.
Senderos war nicht der einzige SFV-Vertreter, der die koreanische Gastfreundschaft zu spüren bekam. Auch andere Schweizer Fussballer erhielten von den Einheimischen Comic-Figuren überreicht, bevor sie im Hilton-Hotel eincheckten und sich zunächst mit ein paar Stunden Schlaf von der insgesamt über zehnstündigen Flugreise erholten.
Auf Anraten der Ärzte versuchen die Professionals, ihren europäischen Zeitrhythmus einigermassen beizubehalten. Granit Xhaka, der im Flugzeug wie viele andere auch kaum schlief, kommt der medizinische Tipp gelegen: "Sonst wird es schwierig, am Spieltag trotz der happigen Zeitverschiebung bereit zu sein."
Kein Problem dürften die klimatischen Bedingungen darstellen. In dieser Beziehung ist keine Umstellung nötig. In der südkoreanischen Metropole herrschen ähnlich garstige Herbstbedingungen wie in der Schweiz.

SDA-ATS