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Knapp 100 Mal musste die Rega über die Weihnachtstage ausrücken - wegen des milden Wetters allerdings relativ selten wegen verunfallten Wintersportlern.

Rega

(sda-ats)

Das frühlingshafte Wetter hat bei der Rega zu relativ ruhigen Weihnachtstagen geführt. Die Crews der Schweizerischen Rettungsflugwacht mussten von Heiligabend bis zum Stephanstag knapp 100 Mal ausrücken.

Erwartungsgemäss war der Stephanstag mit mehr als 40 Einsätzen der intensivste Tag, teilte die Organisation am Montag mit. Die meisten Helikoptereinsätze verzeichneten die Einsatzbasen im Bündnerland, in der Ostschweiz und im Mittelland.

Das Einsatzspektrum passe zu den nicht eben winterlichen Wetterbedingungen, schreibt die Rega weiter. Die Rettungskräfte wurden vor allem wegen krankheitsbedingter Notfälle gerufen, zum Beispiel für Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder für Verlegungsflüge von Spital zu Spital.

Lediglich jeder fünfte Einsatz betraf verunfallte Wintersportler. Unter anderem mussten die Rega-Mitarbeiter im Skigebiet Rothorn GR ausrücken, weil sich ein 15-jähriger Skifahrer am Montagmittag bei einem Sturz schwere Verletzungen zugezogen hatte. Der Jugendliche wurde per Helikopter ins Spital geflogen, wo er kurz darauf verstarb.

Glück im Unglück hatten drei Kletterer, die in der Nähe des Julierpasses unterwegs waren. Als sich ein kleines Schneebrett löste, wurde einer von ihnen rund dreissig Meter über felsiges Gelände gerissen. Er erlitt dabei nur leichte Verletzungen und konnte von der Rega ins Spital geflogen werden. Seine zwei Kollegen mussten mit der Rettungswinde evakuiert werden.

Die Ambulanzjets der Rega waren während der Weihnachtstage in ganz Europa unterwegs. Unter anderem aus der mazedonischen Hauptstadt Skopje, aus Nürnberg, den spanischen Städten Valencia, Murcia und aus der Belgischen Hauptstadt Brüssel wurden Patienten und Patientinnen zurück in die Heimat geflogen.

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SDA-ATS