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Chamonix - Ein riesige Wasseransammlung unter einem Gletscher im Montblanc-Massiv bedroht rund 900 Familien in einem beliebten Tourismusgebiet Frankreichs. Fachleute begannen am Mittwoch mit dem Abpumpen um eine Überflutung von Saint-Gervais-les-Bains bei Chamonix zu verhindern.
Die Behörden befürchteten einen Bruch des Eises und eine Überflutung der 5700 Einwohner zählenden Alpengemeinde Saint-Gervais-les-Bains.
In einem Hohlraum sollen sich bis zu 65 Millionen Liter Flüssigkeit angesammelt haben. Das entspricht dem Inhalt von rund 20 olympischen Schwimmbecken. "Die Situation ist ausgesprochen ernst", schrieb Bürgermeister Jean-Marc Peillex in einem Brief an die Einwohner des Ortes.
Vor rund 120 Jahren hatte es nach dem Platzen einer ähnlichen Wasserblase eine Katastrophe gegeben. Fast 200 Menschen starben am 12. Juli 1892 in einer Flutmasse aus Wasser, Schlamm, Gestein und Bäumen.
Schwierige ArbeitenUm eine solche Überschwemmung zu vermeiden, wurden nun Bohrgeräte und mehrere leistungsstarke Pumpen angefordert. Ende der Woche soll die Technik komplett einsatzbereit sein.
Schwierig ist die Aktion wegen der Lage des Gletschers Tête-Rousse. Eine Strasse zu ihm gibt es nicht. Die Geräte müssen mit Helikoptern in 3200 Meter Höhe gebracht werden.
Bis die Gefahr gebannt ist, darf eine Bergbahn einen Teil ihrer Strecke nicht mehr befahren. Für die Bevölkerung wurde ein Alarmsystem eingerichtet und ein Evakuierungsplan erstellt. Die Bohr- und Pumpaktion soll bis Mitte Oktober dauern und wird nach Angaben des Bürgermeisters rund zwei Millionen Euro kosten.

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SDA-ATS